Ein Eklat mit Folgen
Anekdote zum Thema Lebensweg
von Bluebird
Kommentare zu diesem Text
Schade, ich hatte gehofft, daß ein Wunder geschieht, oder Gott sich zeigt.
Sehr laut kann die Party aber nicht gewesen sein, sonst hätte doch andere beschwert, oder?
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Das verstehe ich (immer noch) nicht: wie kann es im eigenen Interesse sein, einem Glauben zu folgen, den sich andere ausgedacht haben.
Sich selbst einen Glauben auszudenken, dem andere folgen, kann ich nachvollziehen.
Allerdings mag ich es nicht, über andere zu herrschen.
Sehr laut kann die Party aber nicht gewesen sein, sonst hätte doch andere beschwert, oder?
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... eine tiefer gehende Erkenntnis. Fortan würde ich nur noch das machen, was in meinem Interesse lag!
Sich selbst einen Glauben auszudenken, dem andere folgen, kann ich nachvollziehen.
Allerdings mag ich es nicht, über andere zu herrschen.
Warum hast Du denn bei der Party nicht mitgemacht?
1. Das mit dem Glauben kam 14 Jahre später, und da war es sehr fundiert: "Gewogen und nicht zu leicht erfunden!"
2. Die Party könnte man auch als ein sinnfreies Herumalbern, Remmidemmi usw. bezeichnen.
So etwas mochte ich damals wie heute nicht! Da kann ich dann auch mal zur Spaßbremse werden! Besonders zur nächtlichen Stunde, wenn eigentlich Nachtruhe angesagt ist!
2. Die Party könnte man auch als ein sinnfreies Herumalbern, Remmidemmi usw. bezeichnen.
So etwas mochte ich damals wie heute nicht! Da kann ich dann auch mal zur Spaßbremse werden! Besonders zur nächtlichen Stunde, wenn eigentlich Nachtruhe angesagt ist!
Antwort geändert am 13.06.2026 um 18:32 Uhr
Bluebird hat geschrieben:
1. Das mit dem Glauben kam 14 Jahre später, und da war es sehr fundiert: "Gewogen und nicht zu leicht erfunden!"
Ich hatte einen Schulfreund, der sehr gläubig war, so sehr, daß er dafür oder deswegen gestorben ist.
Dabei war er beruflich sehr erfolgreich und in der Gemeinde sehr anerkannt.
Leider hat er immer schon so viel gearbeitet als würde er verfolgt.
Das hat sein Körper nicht ausgehalten.
Normalerweise würde man weniger arbeiten, hat er aber nicht.
So ist er immer kranker geworden und am Ende deutlich vor der Zeit gestorben.
Dabei hätte er noch viel Gutes schaffen können, hätte er etwas ruhiger angehen lassen.
Vermutlich hat er sich auf Gott als seinen Beschützer verlassen.
Aber Gott hat ihn nicht beschützt.
Dabei hätte Gott gerade ihn beschützen müssen: vermutlich hat niemand in dieser großen Stadt mehr für die Gemeinde und die Stadt getan.
Sehr tragisch.
Er war etwas über 50, als er gestorben ist.
Er war sehr intelligent und sehr stark, aber ...
Und ich frage mich, warum hat der sich nicht der Situation angepaßt.
Leider kann ich mich nicht in seine Lage versetzen, weil ich nicht gläubig bin.
Hm, schwierig! Persönlich versuche ich auf meine Grenzen zu achten! Also da auch weise zu agieren. Dies ist ja etwas, was - deiner Ansicht nach - dein Schulfreund nicht getan hat. Sondern sehr viel für andere getan hat. Aber eine Art "Raubbau" an seinem Körper betrieben hat!
Und ja, ich ordne mich gerne den Führungen und Fügungen Gottes unter: Dazu gehört auch manchmal, auf göttliche Stoppsignale zu achten!
Und ja, ich ordne mich gerne den Führungen und Fügungen Gottes unter: Dazu gehört auch manchmal, auf göttliche Stoppsignale zu achten!
Bluebird hat geschrieben:
Hm, schwierig!
Gott hat weder direkt noch durch den Heiligen Geist oder durch Jesus zu meinem Schulfreund gesprochen.
Daß jemand keine Ohrenschmerzen mehr hat, nachdem jemand für ihn betet, ist keine göttliche Leistung: gute Eltern schaffen das ohne zu beten.
Tut mir leid, Bluebird, so siehts aus, wenn man die Sache sachlich, ohne von Gott bezahlt zu werden, betrachtet.
Danke für deine Mühe.