Unvermutete Treue
Anekdote zum Thema Treue
von EkkehartMittelberg
Anmerkung von EkkehartMittelberg:
Pixabay, marijakes-butterfly
Kommentare zu diesem Text
Das ist die sogenannte molekulare Treue. Die gibt es auch zwischen Menschen
Merci, Gabyi,
hast du Lust, diesen für mich neuen Begriff noch etwas zu erläutern?
Liebe Grüße
Ekki
hast du Lust, diesen für mich neuen Begriff noch etwas zu erläutern?
Liebe Grüße
Ekki
Hallo Ekki,
ich versuchs mal zu erläutern..
Den Begriff habe ich gerade mal erfunden
. Er bedeutet, dass ein Molekül dafür verantwortlich ist, durch seine spezifische Molekülstruktur eine Verbindung zu einem anderen Molekül zu gewährleisten. Es gibt dabei spezielle Reaktionsarten und -typen. Zum Beispiel das Haber-Bosch-Verfahren bei der Ammoniak-Synthese. Es braucht Stickstoff und Wasserstoff, daraus entsteht dann Ammoniak. Man braucht immer Stickstoff, wenn man Ammoniak haben will und das ist dann molekulare Treue. In deinem Fall ist es das Geruchsmolekül, das du ausstömst, welches eine gewisse Bindung zu dem Falter herzustellen versucht.
LG
Gabyi
ich versuchs mal zu erläutern..
Den Begriff habe ich gerade mal erfunden
LG
Gabyi
Antwort geändert am 21.06.2026 um 14:36 Uhr
Danke, Gabyi, ich kann das nachvollziehen: Warum sollte es nicht eine chemisch verursachte Treue geben?
"Er schlachte der Opfer zweie und glaube an Liebe und Treue", sprach doch schon bei Schiller der Schmetterling, nicht wahr.
Dein moderner Armgast, war es ein Schmetterling oder eine Schmetterlingin?
Dein moderner Armgast, war es ein Schmetterling oder eine Schmetterlingin?
Einfach abgestreift! 
"Drum prüfe, wer sich ewig bindet!"
Lachende Grüße
Piccola
"Drum prüfe, wer sich ewig bindet!"
Lachende Grüße
Piccola
Lieber Ekki,
deine Anekdote spielt schön mit dem Gedanken von Nähe und Dauer. Was als Zufall beginnt, bekommt plötzlich etwas Zartes, Beharrliches, ein kurzer Augenblick, der sich fast gegen die Zeit stellt.
Liebe Grüße
Sigi
deine Anekdote spielt schön mit dem Gedanken von Nähe und Dauer. Was als Zufall beginnt, bekommt plötzlich etwas Zartes, Beharrliches, ein kurzer Augenblick, der sich fast gegen die Zeit stellt.
Liebe Grüße
Sigi
Hallo Ekki,
der war auf Fett und Eiweiß scharf
was er dem Namen nach auch darf:
"Die deutsche Bezeichnung „Schmetterling“, 1501 erstmals belegt, kommt vom slawischstämmigen ostmitteldeutschen Wort Schmetten (das heißt Schmand, Rahm), von dem einige Arten oft angezogen werden. Im Aberglauben galten Schmetterlinge gar als Verkörperung von Hexen, die es auf den Rahm abgesehen hatten, worauf auch frühere landschaftliche Bezeichnungen für Schmetterlinge wie Milchdieb, Molkenstehler oder ähnliche hindeuten. Die englische Bezeichnung butterfly weist in dieselbe Richtung und entspricht den regional gebräuchlichen Bezeichnungen Buttervogel, Bottervagel, Botterlicker, da die Tiere beim Butterschlagen angelockt wurden. Örtlich existierten aber auch verschiedene weitere Bezeichnungen; neben den oben schon genannten beispielsweise westfälisch Schmandlecker (von Schmand)."
https://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterlinge#Herkunft_des_Namens
lg
henning
der war auf Fett und Eiweiß scharf
was er dem Namen nach auch darf:
"Die deutsche Bezeichnung „Schmetterling“, 1501 erstmals belegt, kommt vom slawischstämmigen ostmitteldeutschen Wort Schmetten (das heißt Schmand, Rahm), von dem einige Arten oft angezogen werden. Im Aberglauben galten Schmetterlinge gar als Verkörperung von Hexen, die es auf den Rahm abgesehen hatten, worauf auch frühere landschaftliche Bezeichnungen für Schmetterlinge wie Milchdieb, Molkenstehler oder ähnliche hindeuten. Die englische Bezeichnung butterfly weist in dieselbe Richtung und entspricht den regional gebräuchlichen Bezeichnungen Buttervogel, Bottervagel, Botterlicker, da die Tiere beim Butterschlagen angelockt wurden. Örtlich existierten aber auch verschiedene weitere Bezeichnungen; neben den oben schon genannten beispielsweise westfälisch Schmandlecker (von Schmand)."
https://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterlinge#Herkunft_des_Namens
lg
henning
Kommentar geändert am 21.06.2026 um 15:12 Uhr
Vielen Dank für die umfassende Information, Henning. Der langen Verweildauer nach zu urteilen, war bei mir viel zu holen.
LG
Ekki
LG
Ekki
Auf die Gefahr hin, Dich zu enttäuschen, lieber Ekki:
Ich denke, es hat sich unter den Schmetterlingen herumgesprochen, dass von den Menschen (abgesehne von wenigen Insektenforschern) keine direkte Gefahr ausgeht und man sie gut als kostenlose Mitganggelegenheit nutzen kann...
Liebe Grüße
Stefan
Ich denke, es hat sich unter den Schmetterlingen herumgesprochen, dass von den Menschen (abgesehne von wenigen Insektenforschern) keine direkte Gefahr ausgeht und man sie gut als kostenlose Mitganggelegenheit nutzen kann...
Liebe Grüße
Stefan