Wenn das Schicksal es gut mit einem meint und den Hauptmann zufällig aus dem Fenster schauen läßt
Anekdote zum Thema Lebensweg
von Bluebird
Kommentare zu diesem Text
Der Hauptmann hat nicht zufällig am Fenster gestanden, Bluebird, er wollte dir helfen.
Vermutlich hat er das Gutachten organisiert.
Vermutlich hat er das Gutachten organisiert.
Bluebird, es gibt es normales menschliches Verhalten, nichts alles, was gut für einen war und ist, muß Schicksal oder Wunder oder Gottes Hand sein.
Ein guter Offizier läßt seine Leute nicht ins Messer laufen!
Ein guter Offizier läßt seine Leute nicht ins Messer laufen!
Bluebird, betrachtet man deine Zeichen Gottes genauer, bleibt nicht viel, was nur ein Gott vollbringen kann.
Ich kann mir vorstellen – ich behaupte nicht, daß es so war! –, daß zu zum Glauben gefunden hast, weil das Leben für dich zu schwierig war.
Vielleicht sogar zum Glauben finden mußtest, um zu überleben.
Ich kann mir vorstellen – ich behaupte nicht, daß es so war! –, daß zu zum Glauben gefunden hast, weil das Leben für dich zu schwierig war.
Vielleicht sogar zum Glauben finden mußtest, um zu überleben.
Wollte ich ein religiöser Führer werden, würde ich meine Entwicklung dorthin anders gestalten:
Ich hatte ein schönes Leben, konnte mir nicht vorstellen, daß es noch schöner wird, wurde von meinen Nachbar beneidet, da erschien Gott eines Abends und nahm mich an seine Hand.
Seitdem habe ich begriffen, seitdem fühle ich, wie armselig mein schönes Leben war.
Ich hatte ein schönes Leben, konnte mir nicht vorstellen, daß es noch schöner wird, wurde von meinen Nachbar beneidet, da erschien Gott eines Abends und nahm mich an seine Hand.
Seitdem habe ich begriffen, seitdem fühle ich, wie armselig mein schönes Leben war.
Ich schreibe autobiografisch und nicht fiktiv!
Deshalb muß man auf angenehme Ausschmückungen nicht verzichten.
Die wesentlichen Daten werden da nicht verändert.
Außerdem hat man im Alter einen anderen Blick auf sein Leben.
Als Jugendlicher fühlt man sich als Versagern, aber im Alter weiß man, daß Gott einen schon damals auserwählt hatte und streng prüfte.
Die wesentlichen Daten werden da nicht verändert.
Außerdem hat man im Alter einen anderen Blick auf sein Leben.
Als Jugendlicher fühlt man sich als Versagern, aber im Alter weiß man, daß Gott einen schon damals auserwählt hatte und streng prüfte.
Antwort geändert am 26.06.2026 um 12:13 Uhr
Eigenartig, wenn autobiografisch, solltest du dem Lesen Wesentliches nicht vorenthalten.
Aus der Armee vorzeitig entlassen zu werden, ist wesentlich.
Ich wurde vorzeitig entlassen, weil ich mit dem Klassenfeind zusammengearbeitet habe.
Dazu wurde kein psychologischen Gutachten angefertigt.
Aus der Armee vorzeitig entlassen zu werden, ist wesentlich.
Ich wurde vorzeitig entlassen, weil ich mit dem Klassenfeind zusammengearbeitet habe.
Dazu wurde kein psychologischen Gutachten angefertigt.
Fahnenflucht. – Und dann? In den Osten zu den Kommunisten absetzen?
Als junger Mensch denkt man nicht allzu weit voraus!
Als junger Mensch denkt man nicht allzu weit voraus!
Wie alt warst du denn? Vierzehn? Zwölf?
Ich habe beim Bund ähnliche Erfahrungen gemacht. Aber deswegen schreibe ich keinen Kommentar, sondern deswegen:
Wie "meint" denn ein Schicksal? Wie darf ich mir das vorstellen?
Wenn das Schicksal es gut mit einem meint
Die Wohlgesonnenheit des Schicksals wurde für mich daran erkennbar, dass der rettende Blick des Hauptmanns just im richtigen Moment aus dem Fenster ging. Zwei oder drei Sekunden später und mein Leben hätte einen anderen, vermutlich weniger günstigen Verlauf genommen!
Nein, Bluebird, du warst bereits volljährig.
Vermutlich warst du sogar deutlich älter als 18.
Das psychologische Gutachten hat vermutlich attestiert, daß du nicht die Reife eines jungen Erwachsenen hast und nicht die Tragweite einer Fahnenflucht überblickst.
Vermutlich warst du sogar deutlich älter als 18.
Das psychologische Gutachten hat vermutlich attestiert, daß du nicht die Reife eines jungen Erwachsenen hast und nicht die Tragweite einer Fahnenflucht überblickst.
Ja, so ist es:
Paßt nicht wirklich hierher, aber ich erkenne mich als einen sehr begabten Prosa-Autor, der nur zu viele berufliche Verpflichtungen hatte und nicht die Zeit für sein weltweit bedeutendes Werk gefunden hat.
Sobald ich Rentner bin – das kenne ich überdeutlich –, werde ich innerhalb weniger Jahre ein Werk vollenden, für das Nobelpreisträger für Literatur Jahrzehnte brauchen.
Ja, so wahr mir Gott helfe und beim Leben meiner geliebten Mutter, ICH ERKENNE ES deutlich!
Bluebird hat geschrieben:
Die Wohlgesonnenheit des Schicksals wurde für mich daran erkennbar
Paßt nicht wirklich hierher, aber ich erkenne mich als einen sehr begabten Prosa-Autor, der nur zu viele berufliche Verpflichtungen hatte und nicht die Zeit für sein weltweit bedeutendes Werk gefunden hat.
Sobald ich Rentner bin – das kenne ich überdeutlich –, werde ich innerhalb weniger Jahre ein Werk vollenden, für das Nobelpreisträger für Literatur Jahrzehnte brauchen.
Ja, so wahr mir Gott helfe und beim Leben meiner geliebten Mutter, ICH ERKENNE ES deutlich!
Antwort geändert am 26.06.2026 um 12:15 Uhr
Die "Wohlgesonnenheit" des Schicksals, ein schöner, ein annehmbarer Begriff.
Angenommen es ist wohlgesonnen, so ist es zunächst allen wohlgesonnen, denn man kommt nicht als Christ zur Welt, sondern als Säugling bei irgendwem. Und der Säugling kann noch nicht denken, so daß der Instinkt zunächst die Handlungsweise des Säuglings übernimmt und wenn sich der Säugling entwickelt, entwickelt sich die Handlungsfreiheit. Stimmt diese überein mit dem "vorgesehenen" Schicksal, so wird es sich optimal entwickeln, aber das menschliche Optimum ist nicht das himmlisch vorgesehene Optimum. Dieses kann nämlich beinhalten, daß die entsprechende Person ein paar schicksalsschwere Schläge erhalten muß, um eine vorgesehene Position, wie zum Beispiel die eines Erlösers vom übel ... setz selbst was ein, ich setz den Buddha ein ... zu erreichen. Keiner der Jünger wäre von sich aus Jünger geworden, sondern etwas charakteristisches musste zwangsläufig sich ereignen, was den Petrus zum Petrus und den Judas zum Judas hat werden lassen.
Wir Buddhisten würden sagen: der Judas war ein Tantriker, der ein hartes Karma zu egalisieren gehabt: er mußte den Herrn wissenden Sinns verraten, damit dieser seine zukünftigen Anhänger erlösen würde können. So ist ja das Christentum aufgebaut: Mitleid mit dem Gekreuzigten, er hängt dort für unsere Erlösbarkeit.
Bei den Buddhisten ist es das Mitgefühl zu allem Leben, wozu aber unbedingt auch die Mitfreude gehört.
Ich lass es mal so stehen, die Hitze ... zuviel, Herr. Es hämmern Maschinen an die hundert hier, verbrauchen für die Kindeskinder gleich mit die Energie des Planeten und wer will uns aus dem Elend rausholen, wenn nicht Du, Bluebird. oder Du Verlo? macht hinne, es brennt üb erall.
Angenommen es ist wohlgesonnen, so ist es zunächst allen wohlgesonnen, denn man kommt nicht als Christ zur Welt, sondern als Säugling bei irgendwem. Und der Säugling kann noch nicht denken, so daß der Instinkt zunächst die Handlungsweise des Säuglings übernimmt und wenn sich der Säugling entwickelt, entwickelt sich die Handlungsfreiheit. Stimmt diese überein mit dem "vorgesehenen" Schicksal, so wird es sich optimal entwickeln, aber das menschliche Optimum ist nicht das himmlisch vorgesehene Optimum. Dieses kann nämlich beinhalten, daß die entsprechende Person ein paar schicksalsschwere Schläge erhalten muß, um eine vorgesehene Position, wie zum Beispiel die eines Erlösers vom übel ... setz selbst was ein, ich setz den Buddha ein ... zu erreichen. Keiner der Jünger wäre von sich aus Jünger geworden, sondern etwas charakteristisches musste zwangsläufig sich ereignen, was den Petrus zum Petrus und den Judas zum Judas hat werden lassen.
Wir Buddhisten würden sagen: der Judas war ein Tantriker, der ein hartes Karma zu egalisieren gehabt: er mußte den Herrn wissenden Sinns verraten, damit dieser seine zukünftigen Anhänger erlösen würde können. So ist ja das Christentum aufgebaut: Mitleid mit dem Gekreuzigten, er hängt dort für unsere Erlösbarkeit.
Bei den Buddhisten ist es das Mitgefühl zu allem Leben, wozu aber unbedingt auch die Mitfreude gehört.
Ich lass es mal so stehen, die Hitze ... zuviel, Herr. Es hämmern Maschinen an die hundert hier, verbrauchen für die Kindeskinder gleich mit die Energie des Planeten und wer will uns aus dem Elend rausholen, wenn nicht Du, Bluebird. oder Du Verlo? macht hinne, es brennt üb erall.
Antwort geändert am 26.06.2026 um 13:55 Uhr
Lothar hat geschrieben:
... wer will uns aus dem Elend rausholen, wenn nicht Du, Bluebird. oder Du Verlo? macht hinne, es brennt überall.
Hier sind es 18 Grad Celsius. Vormittag hat es geregnet. Das Gras vor dem Haus ist noch feucht.