Alle 80 Textkommentare von Hoehlenkind

12.09.21 - Kommentar zum Text  schweigen von  Létranger: "Lyrik ist die Kunst, an den richtigen Stellen zu schweigen. Für Viele gilt: Hättest du geschwiegen, wärst du Dichter geblieben. Bzw dichter."

19.09.20 - Kommentar zum Text  Rauhnächte von  Isaban: "Freut mich, dass ich nicht der Einzige bin, der Rauhnächte weiterhin mit h schreibt. Ein rauher Wind ist eben doch etwas anderes, als ein blauer Himmel."

19.09.20 - Kommentar zum Text  Rauhnächte von  Isaban: "Freut mich, dass ich nicht der Einzige bin, der Rauhnächte weiterhin mit h schreibt. Ein rauher Wind ist eben doch etwas anderes, als ein blauer Himmel."

22.07.19 - Kommentar zum Text  Neuanfang von  blauefrau: "Klingt verheißungsvoll der Kurs. Bei Bob Dylans "Love minus Zero" habe ich immer gehört: "She knows there's no success like feel good And that feel good no success at all" Später habe ich erfahren, dass es "failure" (also scheitern) heißt und nicht feel good. Aber irgendwie gefällt mir meine gehörte Version doch besser. Wozu braucht man noch Erfolg, wenn man sich gut fühlt? Und wenn man nicht an die Notwendigkeit von Erfolg glaubt, gibt es auch kein Scheitern."

22.10.17 - Kommentar zum Text  meine freundin princess von  princess: "Das ist kein Mangel. Das Wichtigste im Leben ist sowieso unberechenbar."

07.02.17 - Kommentar zum Text  Immer nie allein gewesen von  princess: "Auf deiner Autorenseite habe ich die beiden ersten Zeilen als eine sehr positive Erkenntnis empfunden. Und mich dann hier gewundert, dass es ganz anders gemeint war. Das "immer nie" finde ich auch faszinierend, es zeigt, das ’immer’ doch nicht immer das Gegenteil von ’nie’ ist. Wo hier schon so viel von Metrik die Rede war: Ich würde auf das ’Ich’ verzichten, durch das unbetonte ’Bin’ am Anfang käme das "immer nie" noch besser zur Geltung."

02.03.16 - Kommentar zum Text  Die Musik des Lebens von  HerrSonnenschein: "Als Fan von notenfreier spontaner Musik kann ich da nur zustimmen."

29.10.15 - Kommentar zum Text  Unterlassungsschuld von  Sakura: "Du hast völlig recht. Aber dabei ist zu bedenken, dass Untaten genauso wie Taten nützen oder schaden können. So wie es Unterlassungsschuld gibt, gibt es auch Unterlassungsverdienst. In unserer Kultur ist ist das Tun höher angesehen als das Lassen, oft zu unrecht. Im Umgang mit Kindern, aber auch anderen Mitmenschen macht Eingreifen oft mehr kaputt als es nützt. Harmonie baut sich nur mit Vertrauen auf und der Grund zum Eingreifen ist meist Mißtrauen, dass der Mensch das nicht selbst regeln kann."

08.10.14 - Kommentar zum Text  Schlachten von  Anantya: "Ich glaube auch, dass man Liebe nicht erkämpfen kann. Und mit Schlachten schon garnicht. Der Liebe muss man sich ergeben . (Kommentar korrigiert am 08.10.2014)"

13.08.14 - Kommentar zum Text  Über die Liebe von  Ganna: "Meine volle Zustimmung zu deinem Text. Auf einen Gesichtspunkt möchte ich noch hinweisen: Die bedingungslose Liebe ist immer auf die (bessere) Zukunft bezogen, nicht auf die Vergangenheit. Das Baby wird nicht geliebt, weil es die Liebe verdient hat, sondern damit etwas bestmögliches aus ihm wird. Die bedingte Liebe verkommt zum Lohn und wird damit wie die Strafe zum Manipulationsmittel. Im Hinblick auf ein besseres künftiges Zusammenleben ist die Liebe immer der bessere Weg, unabhängig vom Verhalten der Mitmenschen in der Vergangenheit. »Zu den Guten bin ich gut. Zu den Unguten bin ich auch gut.« So empfängt er Güte. »Den Treuen vertraue ich. Den Ungetreuen vertraue ich auch.« So empfängt er Vertrauen. sagt Laotse (Kap 49)"

15.05.14 - Kommentar zum Text  Geladen von  blauefrau: "Eine treffende Metapher. Bis auf das Hängen. Wenn ein Schuss im Lauf hängen bleibt, war es wohl eine Felzündung, die aber selten tödlich ist. "Der Lauf des Lebens ist geladen mit Tod" würde ich sagen. Dann braucht es aber auch einen anderen Titel."

28.04.14 - Kommentar zum Text  Erwartungen von  WortGewaltig: "Erwartung kommt von warten. Man wartet darauf, dass geschieht, was man sich vorstellt. Tun heißt, nicht zu warten."

28.04.14 - Kommentar zum Text  Intelligenz von  WortGewaltig: "Das Verwirrende ist meist, dass die Welt nur für weniger Intelligente eingerichtet ist."

28.04.14 - Kommentar zum Text  Weggehen 3 von  Ganna: "Ein wunderbarer Text, verständnisvoll und weise. Lesenswert für alle, denn er könnte fast jedem weiterhelfen. Da die Suche nach Liebe, die falschen Fährten und Wegweiser allgegenwärtig sind. Doch ich befürchte, dass wieder nur diejenigen den Wert erkennen, die selbst kurz vor dieser Erkenntnis stehen."

22.09.13 - Kommentar zum Text  ...ohne Vergangenheit... von  Ganna: "Schön, so etwas lesen zu können. Vor allem, wenn man von Menschen umgeben ist, die ihr vergangenes Leiden hegen, pflegen und warten. Die den Müll ihres Lebens bewahren wie einen Schuldschein und erwarten, ihn irgendwann gegen Glück einlösen zu können. Und damit eine Großteil ihres Lebens verwarten."

24.01.13 - Kommentar zum Text  Licht von  Ganna: "Schön mal wieder etwas Neues von dir zu lesen. Du nennst es Kurzprosa, doch für mich ist es durch und durch tiefsinnige Poesie. (Kommentar korrigiert am 24.01.2013)"

21.02.12 - Kommentar zum Text  Lautlos von  irakulani: ""ungesehen entsteht Neues" - und unerhört !"

24.11.11 - Kommentar zum Text  Ausverkauft von  Koschka: "Also sündigen wir vergeblich. Und umsonst."

10.03.11 - Kommentar zum Text  Quellenangst. von  Vaga: "Vor ein paar Monaten hätte ich mir unter Quellenangst nichts vorstellen können. Nun aber doch, dank Karl Theodor!"

10.03.11 - Kommentar zum Text  Laut Hals Kopf Los von  Vaga: "Um Geschwätz zu verhindern sag ich kein Wort."

06.01.11 - Kommentar zum Text  wunder von  waldmädchen: "Es gibt vieles, was dadurch existiert, dass Menschen daran glauben: Götter, Nationen, Geld, Ehre, Ruhm, Wissenschaft usw. Aber die Liebe ist für mich etwas ganz anderes. Auch wenn manche Menschen Liebe predigen, die eigentliche Stimme der Liebe kommt aus dem Inneren, nicht von anderen Menschen, die daran glauben. Und je mehr man den Glauben verliert an die oben erwähnten kulturellen Götzen, umso ungestörter ist diese innere Stimme zu vernehmen."

05.01.11 - Kommentar zum Text  die quelle von  waldmädchen: "Hat mir ganz spontan gefallen, ein schönes Bild und auch nicht unwahr. Trotzdem bleiben mir ein paar Fragen. Wohin schöpfen die Kinder der Liebe die Weisheit des Universums? Fast überall gibt es einen Mangel an Weisheit und Liebe oder an dem richtigen Gebrauch davon. Geht das Schöpfen in Richtung von Ausgleich und Heilung oder ist es sich selbst genug und ignoriert alles andere ? LG Jobst"

05.01.11 - Kommentar zum Text  Steilvorlage von  Momo: "Das fühlt sich für mich zu unfrei an, nur Füllung sein zu dürfen für in der Vergangenheit gegossene Matrizen. Und wenn die Form den Inhalt beschränkt, empfinde ich das nicht immer als dienlich. Ich seh den Zusammenhang von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eher als Antwort . LG Jobst"

04.01.11 - Kommentar zum Text  vergangenheit von  irakulani: "Das Leben ist immer ein Vergehen. Aber auch ein Vergehen des Abstands zur Zukunft, zum Reich der Möglichkeiten, aus dem immer wieder Neues kommt. Nichts bleibt, doch manches dauert zum Glück oder Unglück etwas länger, zb die Erinnerung durch das Gedicht. Bis auf den Vers mit der Liebe ist das Vergehen in deinem Gedicht ja eher etwas Befreiendes , das macht es tröstend und hoffnungsvoll. LG Jobst PS: Die Zeile "da ich wollte fliehen" find ich gut und richtig so. Dadurch ist die Beziehung zum damaligen fliehen wollen präsenter und weniger distanziert als beim gewöhnlichen "da wollte ich fliehen"."

04.01.11 - Kommentar zum Text  Wissen auch Sie nicht wohin mit Ihren Problemen? von  ViktorVanHynthersin: "Ja, Probleme muss man pflegen und sorgfältig aufbewahren, sonst kann es vorkommen, dass sie plötzlich verschwunden sind. Aber nimm sicherheitshalber flache Dosen, ich habe gehört, dass in hohen Dosen so manches giftig ist. LG Jobst (Kommentar korrigiert am 04.01.2011)"

Diese Liste umfasst nur eigenständige Textkommentare von Hoehlenkind. Threads, in denen sich Hoehlenkind an der Diskussion zu Textkommentaren anderer Leser mit Antworten bzw. Beiträgen beteiligt hat, findest Du  hier.

 
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Hoehlenkind hat übrigens nicht nur Kommentare zu Texten geschrieben, sondern auch  einen Autorenkommentar und  einen Gästebucheintrag verfasst.

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