Kalter Wind

Gedicht zum Thema Leben/Tod

von  diestelzie

Über den Gräbern kalter Wind

Darinnen schläft das tote Kind

Längst hat die Zeit das Spiel verloren

Zum Sterben wurdest du geboren


Wo immer heute Kinderaugen strahlen

Wo Menschen einen Regenbogen malen

Dreht sich die Welt ein Stück zurück

Verweilt bei dir im Augenblick


Über den Gräbern kalter Wind

Trägt Tränen und Gedanken fort

Hört jedes ungesagte Wort

Und mahnt, zu schützen jedes Kind.



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Kommentare zu diesem Text


 Nuna (24.11.25, 09:00)
   ..." Zum Sterben wurdest du geboren "   :(   ...


dein "Sternenkind"
es lächelt
von dort oben
es schlürft
Kakao
..schau..
es möchte
deine Trauer
lenken
dir
Hoffnung
und
auch Trost
dir schenken.

LG Nuna

Kommentar geändert am 24.11.2025 um 09:00 Uhr

 diestelzie meinte dazu am 27.11.25 um 19:41:
Das sind sehr tröstliche Gedanken. Danke dafür und auch für deine Empfehlung, liebe Nuna.

LG Kerstin

 Saira (24.11.25, 10:21)
Liebe Kerstin,
 
leise, würdevoll und zutiefst berührend. Ein Gedicht, das schweigen lässt und genau darin wirkt.
 
Herzliche Grüße
Sigi

 diestelzie antwortete darauf am 27.11.25 um 19:44:
Danke liebe Sigi, auch fürs Empfehlen.

LG Kerstin

 franky (24.11.25, 11:09)
Hi liebe Kerstin, 

"Über den Gräbern kalter Wind
Trägt Tränen und Gedanken fort
Hört jedes ungesagte Wort"

Ein wunderschönes Gedicht, 
das mein Herz berührt. 

Liebe Grüße von Franky 

 diestelzie schrieb daraufhin am 27.11.25 um 19:46:
Hi Franky,

herzlichen Dank für deine Worte und auch fürs Empfehlen.

LG Kerstin

 Moppel (24.11.25, 15:40)
liebe Stelzie, die Verstorbenen sind bei uns...im Herzen lG von M.

 diestelzie äußerte darauf am 27.11.25 um 19:47:
Ja und da ist sehr viel Platz für sie.

Ich danke dir.
LG Kerstin

 AnneSeltmann (25.11.25, 06:23)
Dein Text berührt sehr tief (da ich auch 1977 ein Kind verloren habe). Er fängt die Trauer über das verlorene Leben ebenso ein wie die Hoffnung, die in jedem Kinderlächeln und in jedem Regenbogen weiterlebt. Die Wiederholung des Bildes vom kalten Wind über den Gräbern gibt dem Gedicht eine feierliche, mahnende Ruhe, während die Zeilen über das Leben, das weitergeht, eine leise, tröstliche Wärme hineinbringen. Es ist ein eindrücklicher Aufruf, achtsam zu sein und jedes Kind zu schützen – sowohl eine Erinnerung als auch ein leises Versprechen.

 diestelzie ergänzte dazu am 27.11.25 um 19:57:
Das ist ein sehr schöner Kommentar, liebe Anne. Ein Kind zu verlieren ist wider der Natur und deswegen so schwer zu akzeptieren. 
Sie sind bei uns bis zu unserem Tod.

LG Kerstin

 AchterZwerg (25.11.25, 06:47)
Liebe Kerstin,

leider ist es nicht möglich, ein Kind rund um die Uhr zu beschützen, selbst wenn sich die Mutter das noch so sehr wünscht.
Gleichwohl bleibt nach seinem Sterben vor der Zeit ein Gefühl der Ohnmacht, vielleicht sogar der Schuld zurück.
Dass muss mit Sicherheit sehr peinigend sein - eine Wunde, die sich nicht schließen will ...

 diestelzie meinte dazu am 27.11.25 um 19:59:
Es ist tatsächlich so, liebe Heidrun, dass uns Grenzen gesetzt sind. Es ist verdammt schwer das als Eltern oder auch als Mediziner zu akzeptieren.

Ganz herzlichen Dank und liebe Grüße.
Kerstin

Antwort geändert am 27.11.2025 um 20:03 Uhr

 TassoTuwas (25.11.25, 13:05)
Er weht ein Leben lang.

Liebe Grüße
TT

 diestelzie meinte dazu am 27.11.25 um 20:04:
Das ist sehr wahr.

LG Kerstin
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