Kopf hoch!

Aphorismus zum Thema Wahrheit

von  obar75

Manchmal ist es besser den Kopf zu senken, um nicht das gesellschaftliche Elend sehen zu müssen!

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Kommentare zu diesem Text


 ViktorVanHynthersin (15.05.12)
Da die Gesellschaft und ihre Werte am Boden liegen, ist das die falsche Taktik )
Herzlichst
Vogel-Strauß

 obar75 meinte dazu am 15.05.12:
Ja, das kann man so sehen, aber „wir“ rühmen uns ja, dass wir volkswirtschaftlich die Glanzlichter in Europa sind. Dabei wird vergessen, dass unsere Arbeitnehmer seit längerem reale Einkommensverluste aufgrund der Inflation hinnehmen. Außerdem sehe ich die ganzen Pfandflaschensammler (die Verlierer der Gesellschaft?) nicht mehr in der Stadt, wenn ich den Blick auf den Boden richte.

 Maya_Gähler (15.05.12)
Den Kopf zu senken, ohne die Augen zu verschließen kann doch manchmal ganz nützlich sein
LG

 obar75 antwortete darauf am 16.05.12:
Hallo, manchmal reicht es auch den Kopf zu senken und den anderen so mitzuteilen, das es nicht mehr weitergeht bzw. das man beschämt ist. Ich erinnere an die Olympischen Spiele 1968 in Mexiko.
Steyk (61)
(15.05.12)
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 obar75 schrieb daraufhin am 16.05.12:
Das Senken des Kopfes ist wie das Schließen der Augen auch eine Form des Selbstschutzes. Der Einzelne kann mit diesen verstörenden Wahrnehmungen nichts mehr anfangen und versucht so sie weniger massiv wahrzunehmen und dafür zu sorgen, dass diese Wahrnehmungen nicht zu einer Bedrohung des Ichs werden.
Caty (71)
(15.05.12)
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 obar75 äußerte darauf am 16.05.12:
Ich bin mir ganz bewusst, was geschieht, nur irgendwann muss man bzw. ich dieses auch mal ausblenden können. Ich sehe die ganzen Pfandflaschensammler und mir fällt auf, das dieses in Deutschland längst ein „Volkssport“ geworden ist, das war vor fünf Jahren noch nicht so massiv. Das sind alles gesellschaftliche Verwerfungen, die ich wahrnehme, die ich aber auch ab und zu ausblenden muss, um nicht daran psychisch kaputt zugehen. Ich hätte auch gerne, dass der Reichtum bzw. Wohlstand in diesem unseren Land besser verteilt wird, aber was können wir machen? Wie könnte eine Lösung aussehen? Wie heißt es so schön in Artikel 14 Absatz 2 des Grundgesetzes: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Nur wer schaut nach, das auch wirklich diese Regelung in der Praxis umgesetzt wird? Ist es nicht leichter darauf zu vertrauen, dass die Besitzenden sich selbst darum kümmern? Das ist doch eher eine Art Selbstbetrug, oder?
The_black_Death (31)
(22.05.12)
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 obar75 ergänzte dazu am 23.05.12:
Darf ich es mir im Leben nicht einfach machen?
Lg obar75

 Sturmhexe (22.05.12)
Ich denke, ganau dann siehst du es... Aber immerhin hast du die Chance, die bereits am Boden liegenden nicht auch noch mit Füßen zu treten!
Lg
Rena

 obar75 meinte dazu am 23.05.12:
So könnte man es auch sehen, eine interessante Sichtweise!
Lila_Regenflieg (56)
(30.08.12)
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 obar75 meinte dazu am 03.09.12:
Das ist ein echt gute Frage, aber ich würde es nicht so summarisch sehen und als Summe oder Ergebnis mehrerer Komponenten verstehen, sondern das sich gewisse Sachen potenzieren und so das gesellschaftliche Elend mehr ist als nur die Summe.
Sicherlich habe ich auch meinen Anteil an dem Elend in dieser Gesellschaft, das steht außer Frage.
Liebe grüße
Obar75
Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 03.09.12:
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 obar75 meinte dazu am 05.09.12:
Teilhabe bzw. Teil sein, Teil eines Ganzen sein. Verstehen, das jeder eine Art Zahnrad ist, in dem Apparat, welcher sich selbst Gesellschaft nennt. So würde ich es eher verstehen. Wenn aber jeder Teil des Apparates ist, dann kann es auch keine Außenansicht geben und dann kann die Beschreibung unserer Gesellschaft nie die Wirklichkeit abbilden, weil Sie immer verzerrt ist, oder?
Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 06.09.12:
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 obar75 meinte dazu am 06.09.12:
Habe eine sehr mechanistische Weltsicht, meinst du mit Sandkorn etwa ein Korn in der Sanduhr?:o)
Liebe grüße
Obar75
Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 09.09.12:
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 obar75 meinte dazu am 09.09.12:
Dann bist du ein Sandkorn in einer lilafarbenen regenfliegenden Sanduhrwüste, oder? ;o)
Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 10.09.12:
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 obar75 meinte dazu am 12.09.12:
Wie triebhaft ist der Mensch, würde ich eher fragen?
Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 12.09.12:
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 obar75 meinte dazu am 12.09.12:
Das ist die große Frage, die ich dir unter vier Augen eventuell beantworten würde!?
(Antwort korrigiert am 12.09.2012)
Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 13.09.12:
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 obar75 meinte dazu am 13.09.12:
Wahrnehmung ist schon etwas Schwieriges! Da hat jemand das Wort eventuell überlesen und unter vier Augen versteht die Person eine öffentliche Diskussion im Internet! Okay, da brauche ich wohl nichts mehr zu sagen, oder? :o(
Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 15.09.12:
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 obar75 meinte dazu am 16.09.12:
So habeich es aufgefasst! Kommunikation ist immer schwierig, oder?
Arvin (48)
(11.02.13)
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 obar75 meinte dazu am 11.02.13:
Hallo,
ja so kann es manchmal gehen!
Liebe grüße
Obar75

 Rudolf (01.04.15)
Wem das Wasser bis zum Hals steht, der darf den Kopf nicht hängen lassen. [Quelle: unbekannt]

 obar75 meinte dazu am 02.04.15:
Ja, da hast du vollkommen recht, wenn man dann den Kopf senkt, ist das mehr als schlecht. Aber da sieht man, das Verhalten auch immer im jeweiligen Kontext zu sehen ist. Liebe Grüße obar75

 HarryStraight (12.02.16)
Dann müsste es Kopf runter heißen, auch ein Weg jeanden aufzubauen..äh abzubauen.
(Kommentar korrigiert am 12.02.2016)

 obar75 meinte dazu am 16.02.16:
Ja, so könnte man es auch sehen! :o)
elvis1951 (70)
(30.12.16)
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 obar75 meinte dazu am 04.01.17:
Hallo Elvis1951,
danke für deine Gedanken.
Die Haltung des Körpers spiegelt auch die Haltung im Kopf wieder und wenn wir alle gekrümmt auf das Smartphone starren, kann dieses nicht gut sein, oder?
Viele Grüße
Obar75
(Antwort korrigiert am 04.01.2017)

 EkkehartMittelberg (02.09.21)
Immer hinschauen hält keiner durch. Wer manchmal den Kopf senkt, verliert die Bodenhaftung nicht.
LG
Ekki

 obar75 meinte dazu am 03.09.21:
Den Kopf zu senken ist auch ein Zeichen der Demut, sprich anzuerkennen, dass man nicht alles schaffen und nicht alles verändern kann. Zu akzeptieren, dass es auch grenzen des eigenen Handels gibt.
LG
Obar75
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