Wenn plötzlich nach all den unruhigen Jahren tiefer innerer Friede herrscht

Betrachtung zum Thema Glaube

von  Bluebird

Das NT lässt keinen Zweifel daran, dass bei einer aufrichtigen Hinwendung zu Jesus etwas ganz und gar Außergewöhnliches mit einem Menschen geschieht. Die Rede ist da von einer Neugeburt und einer Versiegelung mit dem heiligen Geist. Jenen Geist, der dann Beistand, Lenker und Tröster im Leben des Gläubigen sein will.

   Für einen Nichtgläubigen mag das alles ein wenig überspannt klingen, aber der Neugläubige erlebt eine spirituelle Qualität, die er so zuvor noch nicht kannte. Gott ist durch seinen Geist erfahrbar gegenwärtig, die vormalige Gottesferne überwunden.


Tatsächlich ging es zwischen meinem 14-27. Lebensjahr ziemlich chaotisch zu. Irgendetwas stimmte da grundsätzlich nicht. Aber nicht nur bei mir, sondern generell nicht. Aber was war es? Darauf hatte ich keine wirkliche Antwort!

   Als ich dann mich 1985 unter dramatischen Umständen zum christlichen Glauben bekehrte und einen tiefen Frieden im Herzen verspürte, war mir mir der Grund meines vorherigen Unstimmigkeitsgefühls augenblicklich klar. Es war die Gottesferne, in der ich mich befunden hatte.

    Wie schrieb Augustinus: „Du hast uns auf dich hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.“ Eigentlich kann man es kaum besser ausdrücken. Dies versteht aber nur jemand, der dieses Ankommen bei Gott selber erlebt hat. 





Anmerkung von Bluebird:

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