George Ritchie, seine Begegnung mit Jesus und dann noch die Sache mit dem Nachtcafe

Bericht zum Thema Wirklichkeit

von  Bluebird

Der zwanzigjährige Gefreite George Ritchie befindet sich 1943 in einem militärischen Ausbildungscamp in Abilene. Kurz vor Weihnachten hat er einen wichtigen Termin in seiner Heimatstadt Richmond. Dort soll er eine medizinische Ausbildung beginnen. Ein Glücksfall, denn so müsste er nicht zum Kriegseinsatz nach Europa.

   Aber wie es das Unglück oder Schicksal so wollte, bekam er eine schwere Lungenentzündung und in der Nacht vor seiner Reise nach Richmond verstarb er. Er wurde offiziell für tot erklärt, sein Leichnam mit einem Tuch bedeckt und sein Totenbett in einen gesonderten Raum geschoben.

Ritchie, der seinen Sterbevorgang nicht mitbekommen hatte, steht nun in eben jenem Raum und stellt erstaunt fest, dass jemand in seinem Bett liegt. Egal, er muss nach Richmond!

Er läuft los, stellt fest, dass er durch geschlossene Türen gehen kann und außerhalb vom Krankenhaus sich fliegend fortbewegt. Er realisiert, dass dies irgendwie unnormal ist. Aber egal, er muss ja nach Richmond.

  Irgendwann nähert er sich einer kleinen Stadt und sieht dort ein Nachtcafe. Es hat noch geöffnet, Lichtschein fällt auf die Straße! Er sieht einen Mann sich auf die Bar zubewegen, landet und spricht ihn an. Keine Reaktion! Der Mann nimmt ihn offensichtlich überhaupt nicht wahr. Ritchie will ihm auf die Schulter klopfen, aber greift durch ihn durch.

   Und plötzlich realisiert er, dass er ohne seinen Körper – quasi als Geist – unterwegs ist. Oh Schreck! Wenig später sitzt er wieder im Krankenhaus vor seine Leichnam und realisiert, dass er gestorben ist. Es kein Zurück in den Körper gibt.


Da öffnet sich die Wand und ein Lichtwesen erscheint. Geschockt fragt er sich, was das nun wieder zu bedeuten hat. „Steh auf! Du stehst in der Gegenwart des Sohn Gottes!“ hört er in seinem Innern jemanden sagen.

   Im Folgenden findet ein Dialog zwischen Jesus und Ritchie statt, in dem klar wird, dass sein bisheriges Leben ziemlich egoistisch verlaufen ist. Jesus verurteilt ihn aber nicht, sondern zeigt fliegend ihm einen Ort im Totenreich und dann eine himmlische Stadt. Ritchie will unbedingt dort bleiben. Aber Jesus bringt ihn zurück ins Totenzimmer.

   Ein Pfleger, der nach neun Minuten ins Zimmer zurückkehrt, sieht Ritchies Hand zucken, informiert den Arzt und er wird erfolgreich wiederbelebt.


Dies ist in einer Schnellversion von „Rückkehr von morgen!“, in der alle Geschehnisse ausführlich und detailliert geschildert hat. Was soll man dazu sagen? Alles nur ein wirrer Fiebertraum?

Ritchie selber berichtet, wie er ein Jahr später in einem Militärjeep mit drei anderen Soldaten zu nächtlicher Stunde unterwegs ist. Und da plötzlich taucht vor seinen Augen eben jenes Nachtcafe auf, wo er seinerzeit umgekehrt war. Für ihn der letzte Beweis, dass er das alles nicht geträumt hat.

   Er hat sich damals in einem Ausnahmezustand befunden, in dem er eine Wirklichkeit erlebt hat, die uns Menschen normalerweise nicht zugänglich ist.

Seine damaligen außerkörperlichen Erfahrungen haben aus ihm einen gläubigen Menschen gemacht, aber ihm auch in seiner späteren Tätigkeit als Psychiater sehr geholfen.

   Kurzum, „Rückkehr von morgen“ ist in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswertes Buch, was eine transzendente Wirklichkeit bezeugt und auf Jesus als den erfahrbaren Sohn Gottes hinweist.




Anmerkung von Bluebird:

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