Tja ...

Alltagsgedicht zum Thema Beobachtungen

von  niemand




Wie sich doch täglich, immerfort,

manch alte Weiblein mühen,

mit ausgeschmückten Märchenwort

vom steten neu Erblühen.


Wie rührend ist doch deren Müh,

das tägliche Gestalten

der Zauberformel: Wort, komm, blüh

und zeuge vom Entfalten!


Wie mühsam sucht ihr neues Bild,

aus längst vergangnen Tagen

[aus welchem Kraft der Jugend quillt]

zum Alter nein zu sagen.


Wie quält ihr Wort sich, die Potenz

und Eros neu zu wecken,

und schafft es nur, manch altem Stenz,

den Traum vom Lenz zu stecken.




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Kommentare zu diesem Text


 Wastl (19.06.26, 11:06)
Ich muss mal nachschauen. Auch von mir gibt es Bilder von früher. Ach ja, da ist es. Die Ultraschallaufnahme, als meine Mutter im fünften Monat mit mir schwanger war. Okay, vielleicht doch ein wenig zu jung. Vielleicht finde ich noch ein anderes Foto von früher.  :D

Liebe Grüße

Wastl, der Junggebliebene und Teilnehmer beim nächsten Rollatorenrennen
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