So ein Ohrwurm
Gedicht zum Thema Erkenntnis
von Saira
Kommentare zu diesem Text
Welche Analogie:
Erst einzelne Schwingungen, der Rhythmus. Einzelne Worte die mitsingt und dann ist es: „Der Text“.
Die unbändige Kraft,
„Der Kunst“ !
Vereinnahmend …
Erst einzelne Schwingungen, der Rhythmus. Einzelne Worte die mitsingt und dann ist es: „Der Text“.
Die unbändige Kraft,
„Der Kunst“ !
Vereinnahmend …
Hallo EVdR,
deine Beschreibung der „einzelnen Schwingungen“, die sich zum Ganzen fügen, trifft einen Kern, den ich beim Schreiben selbst nur intuitiv gespürt habe. Dass du darin die „unbändige Kraft der Kunst“ siehst, freut mich ungemein.
Ich mag es, wie du den Prozess betonst: das Werden eines Textes aus kleinen Impulsen heraus, das sich dann irgendwann nicht mehr kontrollieren lässt.
Ich danke dir für diese ruhige, klare Spiegelung.
LG
Saira
deine Beschreibung der „einzelnen Schwingungen“, die sich zum Ganzen fügen, trifft einen Kern, den ich beim Schreiben selbst nur intuitiv gespürt habe. Dass du darin die „unbändige Kraft der Kunst“ siehst, freut mich ungemein.
Ich mag es, wie du den Prozess betonst: das Werden eines Textes aus kleinen Impulsen heraus, das sich dann irgendwann nicht mehr kontrollieren lässt.
Ich danke dir für diese ruhige, klare Spiegelung.
LG
Saira
Hallo Saira,
du weißt, dass ich auch Musiker bin. Einer, der rythmische Stücke bevorzugt, aber mit richtigen Noten, nicht nur Bass und Schlagzeug
Harmonische Notenkonstellationen. Diese Töne kommen nie heimlich, ohne anzuklopfen. Aber auch sie werden zum Teil einer Erinnerung - nur anders. Die Eindringlinge, die du meinst, möchte ich nicht mehr thematisieren, es sind mehr oder weniger Disharmonien.Sie gehören nicht in einen Seelengarten, deren Pforte sie niemals finden werden.
Das ist gewissermaßen auch tragisch!
DerReli grüßt
du weißt, dass ich auch Musiker bin. Einer, der rythmische Stücke bevorzugt, aber mit richtigen Noten, nicht nur Bass und Schlagzeug
Harmonische Notenkonstellationen. Diese Töne kommen nie heimlich, ohne anzuklopfen. Aber auch sie werden zum Teil einer Erinnerung - nur anders. Die Eindringlinge, die du meinst, möchte ich nicht mehr thematisieren, es sind mehr oder weniger Disharmonien.Sie gehören nicht in einen Seelengarten, deren Pforte sie niemals finden werden.
Das ist gewissermaßen auch tragisch!
DerReli grüßt
Hallo Reli,
interessant, wie unterschiedlich du das „Eindringen“ von Musik beschreibst: bei dir eher geordnet, bewusst und fast handwerklich durchkomponiert.
Du beschreibst Musik als etwas, das sich nicht ungebeten einschleicht, sondern gestaltet wird.
Dass du die von mir gemeinten „Eindringlinge“ als Disharmonien einordnest, empfinde ich wie du.
Es sind genau diese Töne, die sich nicht in einen Seelengarten einfügen wollen, weil sie dort kein Zuhause finden. Sie würden ihn zerstören.
Lieben Dank für deine Gedanken dazu.
Herzliche Grüße
Saira
interessant, wie unterschiedlich du das „Eindringen“ von Musik beschreibst: bei dir eher geordnet, bewusst und fast handwerklich durchkomponiert.
Du beschreibst Musik als etwas, das sich nicht ungebeten einschleicht, sondern gestaltet wird.
Dass du die von mir gemeinten „Eindringlinge“ als Disharmonien einordnest, empfinde ich wie du.
Es sind genau diese Töne, die sich nicht in einen Seelengarten einfügen wollen, weil sie dort kein Zuhause finden. Sie würden ihn zerstören.
Lieben Dank für deine Gedanken dazu.
Herzliche Grüße
Saira
Antwort geändert am 16.06.2026 um 14:52 Uhr
Sehr viel interessantes in Text und Kommentaren zum Thema Denkroutinen.
Moin Dance,
sind es nicht genau diese Routinen, die bestimmen, welche „Melodie“ überhaupt hängen bleibt?
LG
Saira
sind es nicht genau diese Routinen, die bestimmen, welche „Melodie“ überhaupt hängen bleibt?
LG
Saira
Das halte ich für einen der Punkte, den man im Auge(Ohr) behalten sollte.
Die Frage ist: ist es noch ein Lied oder schon eine Leier oder vielleicht dumpf hämmerende Beats?
Moin Schtzngrrrrm,
vielleicht ist es am Ende gar keine klare Unterscheidung zwischen Lied, Leier oder Beat, sondern eher die Frage, wann etwas beginnt, sich unserem Willen zu entziehen. Und genau da kippt es dann: vom Hören ins Mitgetragenwerden.
Ich danke dir für diese zugespitzte Lesart.
LG
Saira
vielleicht ist es am Ende gar keine klare Unterscheidung zwischen Lied, Leier oder Beat, sondern eher die Frage, wann etwas beginnt, sich unserem Willen zu entziehen. Und genau da kippt es dann: vom Hören ins Mitgetragenwerden.
Ich danke dir für diese zugespitzte Lesart.
LG
Saira
GESUNGEN ZU WERDEN KANN SO ODER SO SEIN, ABHÄNGIG DAVON, UM WELCHEN OHRWURM ES SICH HANDELT... VON MANCHEN MÖCHTE MAN NICHT GESUNGEN WERDEN.
DIESE AMBIVALENZ SCHWINGT MIT, EINE STÄRKE DES TEXTES.
DIESE AMBIVALENZ SCHWINGT MIT, EINE STÄRKE DES TEXTES.
Antwort geändert am 16.06.2026 um 15:13 Uhr
Hallo Sigi
Musik und Menschen können ganz schön ins Herz gehen. Erstere hat den Vorteil, dass sie im Laufe der Jahre nicht verschrumpelt. Aber gut, dazu haben wir ja die Erinnerungen.
Gestern war mein letzter Urlaubstag zu Hause, d.h. dieses Jahr leider ohne meine Mutter, die ins Heim musste. Da kam ich auf die Idee, mal den alten Plattenspieler anzuwerfen. Gleich beim ersten Ohrwurm schmolz das Herz dahin: Sultans of Swing von Dire Straits. Zeitlos schön wie manche Dame in der Erinnerung
LG Tula
Musik und Menschen können ganz schön ins Herz gehen. Erstere hat den Vorteil, dass sie im Laufe der Jahre nicht verschrumpelt. Aber gut, dazu haben wir ja die Erinnerungen.
Gestern war mein letzter Urlaubstag zu Hause, d.h. dieses Jahr leider ohne meine Mutter, die ins Heim musste. Da kam ich auf die Idee, mal den alten Plattenspieler anzuwerfen. Gleich beim ersten Ohrwurm schmolz das Herz dahin: Sultans of Swing von Dire Straits. Zeitlos schön wie manche Dame in der Erinnerung
LG Tula
Hallo Tula,
ich danke dir sehr für deinen persönlichen Kommentar. In Bezug auf deine Mutter ahne ich, wie schwer diese Entscheidung gewesen sein muss.
Und ich habe durch diese unselige aktuelle Geschichte leider erst jetzt gesehen, dass du eine Autorenlesung hattest. Das tut mir wirklich leid, dass ich es nicht rechtzeitig wahrnehmen konnte. Ich hoffe sehr, dass du einen guten Abend hattest, mit vielen positiven Rückmeldungen und einem Publikum, das deine Texte so aufgenommen hat, wie sie es verdienen. Ich freue mich sehr für dich.
Dein Bild vom alten Plattenspieler und „Sultans of Swing“ hat etwas sehr Warmes und zugleich Melancholisches.
Dieses Zurückfallen in Erinnerungen über Musik und das Wissen, dass sie uns über Jahre hinweg nicht verlässt, passt wunderbar zu dem, was ich im Text ebenfalls zu beschreiben versucht habe.
Das ist auch meine Musik, die bei mir Erinnerungen wachruft, bei der ich dahinschmelze.
Herzliche Grüße
Sigi
ich danke dir sehr für deinen persönlichen Kommentar. In Bezug auf deine Mutter ahne ich, wie schwer diese Entscheidung gewesen sein muss.
Und ich habe durch diese unselige aktuelle Geschichte leider erst jetzt gesehen, dass du eine Autorenlesung hattest. Das tut mir wirklich leid, dass ich es nicht rechtzeitig wahrnehmen konnte. Ich hoffe sehr, dass du einen guten Abend hattest, mit vielen positiven Rückmeldungen und einem Publikum, das deine Texte so aufgenommen hat, wie sie es verdienen. Ich freue mich sehr für dich.
Dein Bild vom alten Plattenspieler und „Sultans of Swing“ hat etwas sehr Warmes und zugleich Melancholisches.
Dieses Zurückfallen in Erinnerungen über Musik und das Wissen, dass sie uns über Jahre hinweg nicht verlässt, passt wunderbar zu dem, was ich im Text ebenfalls zu beschreiben versucht habe.
Das ist auch meine Musik, die bei mir Erinnerungen wachruft, bei der ich dahinschmelze.
Herzliche Grüße
Sigi
Antwort geändert am 16.06.2026 um 15:12 Uhr
Hallo Sigi,
wenn ich einen schweigenden Menschen sehe, im Café oder auf einer Parkbank, und ich sehe ein plötzliches Lächeln über sein Gesicht huschen, und ich erkenne den Knopf im Ohr, dann weiß ich, Musik ist der Türöffner zu Vergangenem.
Liebe Grüße
TT
wenn ich einen schweigenden Menschen sehe, im Café oder auf einer Parkbank, und ich sehe ein plötzliches Lächeln über sein Gesicht huschen, und ich erkenne den Knopf im Ohr, dann weiß ich, Musik ist der Türöffner zu Vergangenem.
Liebe Grüße
TT
Hallo Tasso,
was für ein schönes Bild, das du von einem Café und einer Parkbank zu einem lächelnden Gesicht malst.
Musik als Türöffner zu etwas, das längst vergangen ist, aber innerlich noch wirkt. Das hast du wunderbar beobachtet.
Danke und liebe Grüße
Sigi
was für ein schönes Bild, das du von einem Café und einer Parkbank zu einem lächelnden Gesicht malst.
Musik als Türöffner zu etwas, das längst vergangen ist, aber innerlich noch wirkt. Das hast du wunderbar beobachtet.
Danke und liebe Grüße
Sigi
Hallo Sigi,
wenn einen das Lied singt, wird es Zeit, dass man sich einen Vers darauf macht.
Liebe Grüße
Ekki
wenn einen das Lied singt, wird es Zeit, dass man sich einen Vers darauf macht.
Liebe Grüße
Ekki
Hallo Ekki,
dann hoffe ich mal, mein nächster Vers sitzt.
Danke dir!
Liebe Grüße
Sigi
dann hoffe ich mal, mein nächster Vers sitzt.
Danke dir!
Liebe Grüße
Sigi
Antwort geändert am 16.06.2026 um 15:20 Uhr