Selbsternannte Künstler

Sonett zum Thema Kunst/ Künstler/ Kitsch

von  EkkehartMittelberg

 

Es gibt mehr selbsternannte Künstler als früher Besenbinder.

Bei gleichzeitigem Anruf brechen  Leitungen zusammen,

Sie züngeln empor wie ölgetränkte Flammen.

Selbsternannte Kritiker bestärken sie als tumbe Rinder.

 

Käme Kunst von Wollen hieße sie Wunst.

Viele Künstler vergeuden mit Lehrjahren keine Zeit,

Schlampigkeit als Genialität zu bieten, sind sie bereit,

sich zu sonnen in der Kritiker Gunst.

 

Kreativität und Geduld in der Balance

bieten echter Kunst eine Chance.

Anfänger blasen zu schnell die Fanfare.

 

Könner  werden sich über Fehler nicht erheben,

ständig bemüht, ihr Bestes zu geben,

denken sie an ihre Lehr-und Wanderjahre.



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Kommentare zu diesem Text


 Aber (09.08.26, 00:13)
Ein Seitenhieb auf mich, lieber Ekki?
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