Am Weiher
Schläfrig gleiten Blicke auf den Teich,
Libellen stehen reglos in der Luft,
Teichrosen senden feinen Duft,
Ich tauche ein in das entrückte Reich.
Wasserläufer auf der Fläche gleiten,
Fische träge ihre Bahnen ziehen,
Es scheint, als müsse hier kein Wesen fliehen,
Im Traum vergesse ich die Zeiten.
Die Sonne flirrt auf kaum bewegtem Spiegel,
Er schickt mir Frieden als sein sanftes Siegel,
Harmonisch ist Natur am Weiher noch intakt.
Am Himmel zieht ein Milan seine Kreise,
Ruhe senkt sich still und leise.
Platsch, ein Fisch hat seine Beute sich gepackt.