Am Weiher

Sonett zum Thema Betrachtung

von  EkkehartMittelberg

Am Weiher

 

Schläfrig gleiten Blicke auf den Teich,

Libellen stehen reglos in der Luft,

Teichrosen senden feinen Duft,

Ich tauche ein in das entrückte Reich.

 

Wasserläufer auf der Fläche gleiten,

Fische träge ihre  Bahnen ziehen,

Es scheint, als müsse hier kein Wesen fliehen,

Im Traum vergesse ich die Zeiten.

 

Die Sonne flirrt auf kaum bewegtem Spiegel,

Er schickt mir Frieden als sein sanftes Siegel,

Harmonisch ist Natur am Weiher noch intakt.

 

Am Himmel zieht ein Milan seine Kreise,

Ruhe senkt sich still und leise.

Platsch, ein Fisch hat seine Beute sich gepackt.




Anmerkung von EkkehartMittelberg:

Ich danke Saira für die Anregung mit dem Gedicht "Im Spiegel des Weihers"

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Kommentare zu diesem Text


 Saira (01.07.26, 10:33)
Lieber Ekki,

ich freue mich, dass ich dich zu diesem wunderschönen Gedicht inspirieren konnte.

Herzliche Grüße
Sigi

 Drita (01.07.26, 13:13)
Es braucht einen stillen Menschen, um die leisen Wunder der Welt so wahrhaft zu sehen. Danke für dieses Sonett lieber Ekki.

Liebe Grüsse
Drita

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 01.07.26 um 16:37:
Dank, Drita, dass du den Blick auch auf die Wahrheit gerichtet hast.

Liebe Grüße
Ekki

 harzgebirgler (01.07.26, 13:37)
hallo ekki,

'weiher' war'n einst 'fischbehäter'
etymologisch gesehen 
'tiergehege' ist noch älter, 
neuer 'gewässer, die stehen'
sowie 'ohne tiefenschicht' -
die hat dafür dein gedicht.  

lg
henning

https://de.wiktionary.org/wiki/Weiher

 EkkehartMittelberg antwortete darauf am 01.07.26 um 16:41:
Hallo Henning,
Gracias für die Tiefenschicht,
Flachköpfe finden diese nicht.

LG
Ekki

 Moppel (05.07.26, 19:32)
ein Weiher hat immer eine spezielle Atmosphäre. Manchmal fast mystisch. Doch auch hier sind Wesen auf Beutefang...
schau mal , bei Fische träfe... hgast du eine Inversion.
lG von M.

 EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 19.07.26 um 17:29:
Merci, Monika,
was ist gegen "Fische träge ihre Bahnen ziehen" zu sagen?
LG
Ekki

 Moppel äußerte darauf am 20.07.26 um 11:42:
es ist eine Inversion, Ekki.Normalerweise hieße es. Fische ziehen träge ihre Bahnen.
Verben stehen nur am Ende eines Satzes bei Konjuktionalsätzen.
maCH EIN WENN HIN; DANN IST ALLES OK:
wennWsserläufer...
und Fische...
lG von M.

 tueichler (13.07.26, 13:50)
da sitzt man doch gern im Halbschatten und döst zufrieden vor sich hin, den Blick auf den. esonnten Weiher richtend!

😎

 EkkehartMittelberg ergänzte dazu am 19.07.26 um 17:31:
Gracias tueichler,
man sollte aber ein genauer Beobachter bleiben.
LG
Ekki

 Aber (19.07.26, 18:04)
Die Metrik ist hier völlig verhunzt, Genosse Mittelberg.

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 19.07.26 um 19:47:
Das ist eine Behauptung ohne Beweis, Aron.

 Aber meinte dazu am 19.07.26 um 19:57:
Xx Xx Xx X x X
xXx Xx Xx X x X

etc.

 EkkehartMittelberg meinte dazu am 19.07.26 um 20:15:
Na und. die Trochäen entsprechen doch einander, bis auf das Wort Libellen, das jambisch beginnt.
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