Überlegungen II - Seelen

Skizze zum Thema Seele

von  Augustus

Da ich noch hinsichtlich meines Ansatzes vor einem heiklen Problem stand, die nachfolgenden gezeugten Kinder gleicher Eltern in die Formel einzubinden, fand die Formel ihre Grenzen. Eine etwas – spätere Erkenntnis – unelegante Lösung bestand darin, sich an der Konstante G zu orientieren und diese stets nach rechts laufen zu lassen. Das schien mir aber ziemlich abstrakt, und nach einiger weiterer Überlegung fand ich eine weitere Möglichkeit die Formel auszulegen, ohne das Prinzip der Seele zu verletzen, dass sie nur einmal in der Zahlenfolge existierte.

Rückwirkend: Die Formel erlaubt eine Seele aus zwei gepaarten Seelen zu zeugen. Sie findet ihre Grenzen darin, dass die gezeugte Seele gleicher Paare einmalig ist, wie eine Zahl in den unendlichen Zahlen. Wenn aber nun das gleiche Paar eine weitere Seele zeugen, so wäre dies nach der Formel gar nicht mehr möglich, da die Zahl der Seele schon existiert bzw. gezeugt wurde. Wie aber geschieht nun die Zeugung einer weiteren Seele, gleichwohl eine Seele des gleichen Paares schon gezeugt wurde, ohne den potenziellen Platz einer Seele in den Zahlenreihen einzunehmen, das einem anderen Paar vorbehalten ist?

      

Eine denkbare Lösung ist folgende:

 

1=  2* S1*G1(Wurzel)x + S2*G2(Wurzel)x   

                                S3

 

Während ein Paar eine neue Seele zeugt, bricht die Formel bei der Wiederholung der Zeugung gleicher Paare ein, gleichwohl in der Realität ein zweites Kind mit einer für sich eigenen Seele erzeugt wird.  

 

Wird aber nun neben der X-Achse eine weitere Dimension eingeführt, die Y-Ache, so kann auf der Y-Achse die Zahl erhöht werden (zb. 1,2,3…) während auf der X-Achse dieselbe Zahl (zb. 7) einmal für sich stehen kann.

 

Zusammengenommen löst sich das Problem der unmöglichen Zweimaligkeit einerseits, und andererseits erhält man eine weitere Konstante, die nach der Realität ausgelegt, fürs erste schlüssig erscheint.

 

Die Y-Achse wächst unendlich nach oben, pro Seele, je einmal, je eine Zahl. Die X-Achse stellt die Einzelseelen dar, bzw. die Geschwisterseelen und geht unendlich Richtung rechts.

 

9|                7

8|                7

7|                7

6|              6

5|           5

4|        4

3|     3

2|  2

1|1

_ _ _ _ _ _ _ _ _

1 2 3 4 5 6 7 8 9

 

Die drei 7, können bsw. für Drillinge stehen, die bei einer Geburt gleichen Paares gezeugt wurden. Zwar ist die X-Achse mit der Zahl 3 x berührt, was nach der aktuellen Formel nicht möglich wäre, aber durch die Y-Achse erhält jede einzelne 7 eine zu sich selber eigene „Unterscheidbarkeit“ , 7-7, 8-7 und 9-7.  

 

1)      Was aber nun die Y-Achse genau sein soll, bleibt erstmal fraglich, entscheidend ist, dass es sie bedarf.

2)      Wie die Y-Achse in die bestehende mathematische Formel eigebettet werden kann, sei ein weiteres Problem, dass bei Gelegenheit neugedacht werden soll.  

 

 

 

Alter Beitrag 

Formel:      

         

1=  2* S1*G1(Wurzel)x + S2*G2(Wurzel)x   

                     S3

 

G = 1 – 0,5 + 0,25 + 0,125 …

 

X = Wurzel 1+ Wurzel 2 + Wurzel 3 …

 

ich nehme wieder einen alten Faden auf aus dem Jahr 2018, der die Geburt neuer Seelen erklärt. Dabei hatte ich ziemlich Schwierigkeiten eigene geeignete Formel zu finden, die auf beiden Seiten der Gleichung äquivalent wird; also 1 = 1, denn jeder Körper hat nur eine Seele. Die Formel aus dem Jahr 2018, die hilfsweise für einen Fall richtig schien, schien für alle anderen Fälle ungenügsam.

Im Jahr 2023 finde ich nun eine etwas elegantere Formel, die tatsächlich aufgeht, die nun zwei lebende Seelen benötigt, um eine neue Seele zu erzeugen. Die Konsequenzen aus der Formel ergeben aber Merkwürdigkeiten, und erzeugen neue Einsichten in den Mechanismus der Geburten, während alte Einsichten redigiert werden müssen.

 

Meine alte Vorstellung von den Geburten war, aus toten Seelen, die einst gelebte haben, bilden sich neue Seelen. Diesen Gedanken muss ich nun verwerfen. Denn größer 1 kann keine Seele sein. Wäre also die Seele Nr. 2 gestorben und würde sie für eine neue Seele gebraucht werden, müsste sie geteilt werden. Die 2 geteilt ergibt 2/2 = 1, da aber die 1 schon mit der Seele Nr. 1 existiert, ist darin ein Widerspruch zu sehen. Die neue Formel besagt daher: die 1 ist allein die Zahl aus der alle Zahlen hervorgehen, oder anders ausgedrückt, aus der ersten Seele überhaupt entstehen alle anderen Seelen.

Schauen wir uns doch mal zusammen die Formel mal genauer an. Um eine Seele das Leben zu schenken bedarf es der 1. Gleichzeitig hat aber jeder Körper seine einzigartige Seele, die nur er haben kann. Auch bedarf es zweier Menschen, nach alter Tradition, um eine neue Seele zu erschaffen. Im Grunde können unter S1 und S2 die jeweiligen notwendigen Komponenten der Frau und des Mannes verstanden werden, die nötig für eine neue Seele sind.

Mit S3 dachte ich zunächst, dadurch komme die neue Seele zustande. Aber bei genauerer Prüfung, stellte ich fest, dass es ein Problem mit S3 gibt, und zwar immer nur dann, wenn die gleichen Paare (Mann/Frau) mehr als ein Kind zeugen.

Nehmen wir mal an, die Seele 1 und Seele 3 vereinen sich und zeugen eine neue Seele, so wenden wir mal die Formel an.

 

1*0,5 + 3 * 0,125Wurzel3  *2  = 1 

            4

 

Die neue Seele wäre die Nr. 4, da Nr. 1 und Nr. 3 sich vereinen, und sie die Substanz für die neue Seele aus der toten Seele Nr. - 1 beziehen. Dabei ist der Wert des Buchstaben G bei beiden stets jeweils 0,5. Nun war ich höchst erfreut eine solche Formel gefunden zu haben, die sogar erklärt, egal welche Seelen miteinander eine neue Seele erzeugen, sie immer die zueinander im Verhältnis neue Seele erzeugen. 

 

Dann aber erkannte ich, wenn dasselbe Paar erneut eine Seele erzeugen möchte, so erzeugt die Formel genau dieselbe Seele (Nr. 4) wie im Beispiel, die aber schon existiert und diese Nr.4 darf es eben nicht zwei Mal geben.

 

Nun stand ich vor einem Dilemma. Das schöne Gedankengebäude drohte zu zerfallen und meine Enttäuschung war nicht weit. Dann erkannte ich aber, dass der Buchstabe G, eine Art Konstante fortlaufend kleiner wird. Er halbiert sich stets, wobei G niemals in der Unendlichkeit die 1 erreichen wird. Dabei erkannte ich, dass G zwingend immer 0,5 bilden muss und stets verschieden zu seiner Vorgängerzahl sein muss. Zum Übergang von G bedarf es der korrekten Wurzel.  G und X bzw. G und Wurzel müssen stets 0,5 bilden.  

 

So erkannte ich, trotzt der 2 und 3 Seele, die wie im Bsp. stets die Nr4 erzeugen würden, dass S3 nicht wirklich die neue Seele darstellt, sondern der Buchstabe G.

 

Der Buchstabe G ist die unendliche Konstante, die den Pool an Seelen darstellt, mit der Beschränkung, dass der jeweilige Nenner, wenn er schon einmal genommen, nicht noch einmal genommen werden kann. Das Gleiche gilt mit X, da die für G notwendige Wurzel auch nur einmal verwendet werden kann. 

 

Der Widerspruch löst sich folglich so auf:

 

Erste erzeugte Seele gleichen Paares:

1*0,5 + 3 * 0,125Wurzel3  *2  = 1 

            4

 

Zweite erzeugte Seele gleichen Paares:

1*0,0625 Wurzel4 + 3 * 0,03125 Wurzel5  *2  = 1 

                                4

 

      

Et voilá! Obwohl es zu doppelten Nr. 4 kommt, sieht man aber genau das der Buchstabe G verschieden ist. Bei der ersten Seele 0,5 und 0,125³, beim zweiter Seele 0,0625 Wurzel4 und 0,03125 Wurzel5.

 

Natürlich kann nun weiter die Formel durchleuchtet werden und sich fragen, warum aus der Seele 1 alle Seelen hervorgehen und ist die Seele 1 ggf. Gott selbst?

 

Interessant ist aber, dass alle Seelen denselben Ursprung haben und dass in ihrem Innersten sie sich alle voneinander signifikant unterscheiden, darin ihre Einzigartigkeit, ihre Identität liegt.  

 

Nachtrag: X ist womöglich der notwendige Übergang von Nichts in die Existenz. 

 



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Kommentare zu diesem Text


 Regina (14.12.23, 17:58)
???

 Augustus meinte dazu am 14.12.23 um 20:34:
Liebe Regina, grundsätzlich handelt es sich hier um einen mathematischen Versuch aufzuzeigen, wie denn mathematisch (abstrakt) ein Zugang zu der philosophischen Frage aussehen könnte, wie man sich schlüssig erklären soll, dass jeder Mensch seine eigene Seele hat. Und darüber hinaus der mathematische Versuch zu erklären, wie zwei Paare, die unterschiedliche Seelen haben, eine neue Seele in Form eines gezeugten Kindes, entstehen lassen. 

Allein die Erkenntnis, dass ein und dasselbe Paar, das immerzu immigrier die gleiche Seele haben, bei der Zeugung zweier oder mehrer Kinder, immerzu eine andere Seele zeugen, ist mathematisch ziemlich komplex zu lösen, da man das mathematische Gesetz dazu erst finden muss. 

Es ist bloß eine private Beschäftigung von mir und erhebt keinerlei wissenschaftlichen Anspruch.

 Regina antwortete darauf am 14.12.23 um 21:53:
Sie zeugen meiner Meinung nach keine Seelen, sondern die Anzahl der Seelen ist bereits latent vorhanden und endlich. auf chinesisch, so hörte ich, gibt es dazu unübersetzte Unterlagen, die die maximale Anzahl an Menschen angeben, die es geben kann.

 Augustus schrieb daraufhin am 14.12.23 um 23:06:
Die Zeugung der Seele ist in dem Sinne gemeint, sobald ein Kind geboren wird, wir eine individuelle Seele, die seine ist, geschaffen. 
Theoretisch könnte es unendlich viele Seelen geben, wie es unendlich Zahlen gibt. Es sei denn, das Universum wäre endlich, dann könnte niemand bis unendlich zählen, nichtmal die schnellsten Computer, weil das Universum irgendwann aufhören würde zu existieren, und theoretisch würde man noch weiter zählen können, wenn das Universum noch weiter existieren würde. So sehe ich die Schöpfung der Seelen gleich. Theoretisch könnte es unendlich viele Seelen geben. 

Begrenzt man die Seelen auf den planeten Erde, dann ja, ist nur eine endliche Anzahl möglich, oder auf unser Sonnensystem oder oder oder. Ohne irgendeine Grenze, setze ich die Unendlichkeit voraus. 

Die Anzahl der Seelen ist latent vorhanden? Das musst Du mal bissl näher erläutern. Wie weiß man das, auf welche Methode/Wissen/Ahnung/ Glauben/ Formel/ stützt man sich?

 Regina äußerte darauf am 15.12.23 um 00:49:

"Die Anzahl der Seelen ist latent vorhanden? Das musst Du mal bissl näher erläutern. Wie weiß man das, auf welche Methode/Wissen/Ahnung/ Glauben/ Formel/ stützt man sich?"
Da geht man von der in Asien weitverbreiteten Lehre der Reinkarnation aus. Die verstorbene Seele behält die Essenz ihres Lebens uns drängt dazu, sich wiederum einen Körper zu erschaffen, die Eltern stellen in diesem Fall nur die physische Substanz zur Verfügung. Warum leben dann manchmal viele, manchmal weniger Menschen auf der Erde? Weil nicht alle gleichzeitig inkarniert sind. Ihre Anzahl ist groß, aber nicht unendlich. 

 



 Augustus ergänzte dazu am 15.12.23 um 10:00:
diese Annahme ist bisher widerlegt, denn jesus ist soweit ich weiß kein zweites mal auferstanden. Wie lange dauert so ein Reinkarnationzyklus? 100 Jahre, 1000 jahre? 
Wo haben „junge“ Seelen, die noch nie eine körperliche Hülle hatten, ihren Ort, wo die „alten“ Seelen, die schon 3 mal eine neue körperliche Hülle hatten? 

Wieso sollte das folgende Bild nicht stimmen; Auf dem Konto habe ich unendlich viel Geld, ich kann aber endlich davon ausgeben, weil es nur endlich viele Güter gibt. 

Ich sehe es weitaus pragmatischer, denkbar ist eine Reinkarnation in dem Sinne, wie eine Zahl 30 in der Zahl 60 drinsteckt. Dennoch gibt es signifikante Unterschiede; die 30‘ist eben nicht 60. 

Nun gibt es sicherlich auch ein Gesetz, das besagt, wenn zwei Menschen ein Kind zeugen, dann ist es festgelegt, welche Seele an der Reihe ist. 

Auch hier kann man den Ausspruch Einsteins sagen: Gott würfelt auch hier nicht! 

Bei deiner Annahme wäre schon schwierig konkret das Gesetz herauszufinden, wann hat eine junge Seele, wann eine alte Seele Vorrang in die Welt zu kommen? Wie sieht diese Reihe aus? Wenn dies willkürlich passiert, müsste man dies auch nochmal abstrakt zeigen können. 

ansonsten wäre es eine Lotterie. Alle vorhandenen Seelen rein in trommel und dann wird gedreht, und dann fallen ein paar raus und die füllen die geborenen Körper.

 Regina meinte dazu am 15.12.23 um 10:21:
Eine Lotterie sicherlich nicht. Es hat alles seine Logik und Gesetzmäßigkeiten, aber nur ein Bruchteil davon erreicht unser Bewusstsein.
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