Mancher macht dir etwas vor,
denkt, du fällst drauf rein als Tor,
dass man nicht dahinter blickt,
doch du hast sofort getickt.
Jeder sollte einmalig sein,
die Maxime klingt sehr fein.
Aber ein Zweifler hat sich gedacht,
es sind so viele nachgemacht.
Die Abmachung lag ihm im Magen,
erfüllte ihn mit Unbehagen.
Bedenken lassen ihn nicht frei
ob der ausgemachten Schweinerei.
Verführer haben ihn angemacht,
darüber hat er laut gelacht.
Als er sich heimlich weggemacht,
da wurd’ sein Lichtlein ausgemacht.
Macher machen immer Macht, die neuer Macher mürbe macht.
Sie haben freilich nicht bedacht,
wer sich am Ende fortgemacht.
Er hat im Leben viel durchgemacht,
befand sich oft in finstrer Nacht.
Gestählt kommt er aus tiefem Schacht,
sodass ihn nichts mehr fertigmacht.
Liegen offen des Schicksals Karten,
darf man kein Dessert erwarten.
Schau, wer dann aufrecht steht,
Wenn es ans Eingemachte geht.