Dieser verdammte Mond. Ich habe ihn offensichtlich von der Olivenplantage mitgenommen, er schien dort über Tage bereits am Tage hoch und zunehmend, meinte mir: „hier komme ich, der cacciatore, der Jäger, der voll ins Visier genommen Wild schießt für den kalten Winter.“
Er jagt die Sonnenhirsche, jene, mit Kruzifix und Strahlen zwischen dem Geweih. Wer Jägermeister (jetzt) trinkt oder die Hubertuslegende kennt, weiß wovon ich rede.
Er jagt die Fabelwesen, Das Letzte Einhorn, das noch hoffnungsvoll davon redet (Zitat aus dem gleichnamigen Film): „Wir verschwinden nicht. Es gab noch nie eine Zeit ohne Einhörner. Wir leben ewig! Wir sind so alt wie der Himmel, alt wie der Mond!“
Er jagt die Fische in ihre Netze und er jagt die Schiffe in die Wellen.
Er jagt die Schatten der Nacht und den Schattenvogel, den scopus umbretta.
Er jagt den Tag hinfort.
Hinfort.
Doch er wird auch gejagt, nämlich vom riesigen Wolf Hati, der den Mondgott verschlingen will.
Und der kommende Tag jagt ihn davon.
Davon.
Ich sehe den Mond in den Augen bekokster Zwillinge, die das Album Eye in the Sky von The Alan Parsons Project hören mit dem Marantz Model 10 Reference Amplifier und KEF Speakern.
Sie werfen einen Blick in mein Herz und sind sich einig, dass es wertlos ist, denn beide Kammern spiegeln einander. Ein Raum aus zwei Räumen.
Vielleicht sollte ich es dazu sagen: ich habe keine Drogen genommen und auch die Droge nahm nicht mich.
Ich wünschte, der Mond würde untergehen in einem Meer aus seinen Diamanten.
Ich wünschte, der Mond würde brennen am Feuer des Sonnenwagens.
Ich wünschte, der Mond wäre mehr als ein gieriger Knopf, der mal halb im Hemd steckt und mal ganz durchs Knopfloch lugt.
Ich wünschte, der Mond würde aufhören niederzuschauen mit seinem Brennglas kalter Flamme, die alle unter ihm zu Verrätern macht und in den eisigen See Cocytus einfriert, auf dass Zentralgestirn Satan sie knechte.