Die Zeit, rätselhaft und nicht auszuloten
Aphorismus zum Thema Zeit
von EkkehartMittelberg
Kommentare zu diesem Text
Zeit steht im Zusammenhang mit Bewegung, Wechsel von Licht und Schatten usw.
In Frankreich war ich in einer Höhle, wo die Temperatur immer auf 11 grad bleibt und es weder Licht noch Schatten gibt. dort verlor man jedes Zeitgefühl. Man wusste am Ende nicht, ob man 10 Minuten oder mehrere Stunden in der Höhle gewesen ist.
In Frankreich war ich in einer Höhle, wo die Temperatur immer auf 11 grad bleibt und es weder Licht noch Schatten gibt. dort verlor man jedes Zeitgefühl. Man wusste am Ende nicht, ob man 10 Minuten oder mehrere Stunden in der Höhle gewesen ist.
Zeit hat auch etwas mit dem Raum zu tun. wo keine sich bewegenden Materien sind, gibt es keine Zeit. Alles sehr mysteriös.
Hallo Regina, die Sprache spiegelt deinen Kommentar. Es gibt die Worte Zeitgefühl und Zeitraum.
hallo ekki,
in "sein und zeit" legt' heidegger einst dar:
dem wesen nach ist ihr bund untrennbar.
lg
henning
in "sein und zeit" legt' heidegger einst dar:
dem wesen nach ist ihr bund untrennbar.
lg
henning
Gracias, Henning, die Zeit sorgt dafür, dass das Seiende vergeht.
LG
Ekki
LG
Ekki
Die Aphos finde ich gelungen.
Und: Der Mensch verkörpert die Zeit ja förmlich. Er ist eine Art Uhr(werk). Wenn wir von der Zeit sprechen die darübergestülpt wird, zwecks gemeinsamer, gesellschaftlicher "Verständigung" (mir fehlt gerade ein treffenderes Wort dafür), dann ist es eher der Zwang dahinter, der gemeint ist; also die Unterwerfung in ein zeitlich getrimmtes Korsett. Es ist ein steter Konflikt um Freiheit voneinander (also von Zeit...und gar Mensch?!) Vielleiht würde ich den letzen Ergänzen: "...und Zeit hat den Menschen geschaffen, um (in ihm) zu dauern. Tod bedeutet Befreiung von Herrschaft -beiderseits."
Und: Der Mensch verkörpert die Zeit ja förmlich. Er ist eine Art Uhr(werk). Wenn wir von der Zeit sprechen die darübergestülpt wird, zwecks gemeinsamer, gesellschaftlicher "Verständigung" (mir fehlt gerade ein treffenderes Wort dafür), dann ist es eher der Zwang dahinter, der gemeint ist; also die Unterwerfung in ein zeitlich getrimmtes Korsett. Es ist ein steter Konflikt um Freiheit voneinander (also von Zeit...und gar Mensch?!) Vielleiht würde ich den letzen Ergänzen: "...und Zeit hat den Menschen geschaffen, um (in ihm) zu dauern. Tod bedeutet Befreiung von Herrschaft -beiderseits."
Merci, erklärst du mir bitte, wie du das meinst: "Es ist ein steter Konflikt um Freiheit voneinander".
Ich dachte an die Symbiose aus Mensch und Zeit. Das Zusammensein.
Es ist ein Gedanke: Wenn man dem Menschen zugesteht, dass er frei sein will / oder kann von ihr, der Zeit, kann auch umgekehrt gelten, dass sie frei sein will von ihm. Denn auch der Mensch beeinflusst die Zeit (ich fühl mich jung oder ich fühl mich alt / das ist ja wie gestern, usw.) Die Zeit als "metaphysisches Konstrukt" ist gerne unbeeinflusst, mechanisch einwandfrei usw.
Das mit dem Konflikt im engeren Sinne, ist ja immer so: Freiheit gibt es nur mit dem, was Freiheit verspricht. Ohne Zeit wird es für den Menschen irgendwann zu leer, nicht einmal mehr langweilig, woher auch? Ohne Mensch fehlte der Zeit ein Maßstab an der "Krone der Schöpfung". Zugegeben, es ist diskutierbar.
vg
Es ist ein Gedanke: Wenn man dem Menschen zugesteht, dass er frei sein will / oder kann von ihr, der Zeit, kann auch umgekehrt gelten, dass sie frei sein will von ihm. Denn auch der Mensch beeinflusst die Zeit (ich fühl mich jung oder ich fühl mich alt / das ist ja wie gestern, usw.) Die Zeit als "metaphysisches Konstrukt" ist gerne unbeeinflusst, mechanisch einwandfrei usw.
Das mit dem Konflikt im engeren Sinne, ist ja immer so: Freiheit gibt es nur mit dem, was Freiheit verspricht. Ohne Zeit wird es für den Menschen irgendwann zu leer, nicht einmal mehr langweilig, woher auch? Ohne Mensch fehlte der Zeit ein Maßstab an der "Krone der Schöpfung". Zugegeben, es ist diskutierbar.
vg
Die Zeit will frei sein vom Menschen. Ich finde es sehr interessant und originell, dass du dem Abstraktum Zeit eine Absicht unterstellst. Damit wird sie gleichsam vermenschlicht und verliert ihre Übermacht.
Lieber Ekki,
gern füge ich ein Zitat von Jean-Jacques Rousseau bei:
. 
Herzlichst
Piccola
gern füge ich ein Zitat von Jean-Jacques Rousseau bei:
Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen. “ – Jean-Jacques Rousseau.
Herzlichst
Piccola
Grazie, Piccola, dem stimme ich gerne zu.
Wem es gelingt, seine Arbeit zu schätzen, dem ist es vergönnt, sein Leben zu genießen.
Herzlichst
Ekki
Wem es gelingt, seine Arbeit zu schätzen, dem ist es vergönnt, sein Leben zu genießen.
Herzlichst
Ekki
Ich musste mir die Zeit nehmen, alles in Ruhe zu lesen. LG
Gracias, Armin,
wer Zeit reflektiert, bereichert seine Lebenszeit.
LG
Ekki
wer Zeit reflektiert, bereichert seine Lebenszeit.
LG
Ekki
Wie schön muss es sein, wenn wir irgendwann zurückblicken und sagen können, dass wir unsere Lebenszeit sinnvoll genutzt haben.
Deine Aphorismen sind alle gelungen, lieber Ekki, die Nr. 5, 7 und 8 sind meine Favoriten.
Herzliche Grüße
Sigi
Deine Aphorismen sind alle gelungen, lieber Ekki, die Nr. 5, 7 und 8 sind meine Favoriten.
Herzliche Grüße
Sigi
Grazie, Sigi, das sehe ich auch so. Es liegt viel daran, dass man sich bei der sinnvollen Nutzung nicht fremdbestimmen lässt.
Herzliche Grüße
Ekki
Herzliche Grüße
Ekki
Das ist gerade das Dilemma:
Es wird immer schwieriger, Fremdbestimmung überhaupt zu erkennen.
In der Werbebranche heißt es dazu überaus treffend:
"Wir wissen heute, was Sie morgen wollen werden!"
Es wird immer schwieriger, Fremdbestimmung überhaupt zu erkennen.
In der Werbebranche heißt es dazu überaus treffend:
"Wir wissen heute, was Sie morgen wollen werden!"
Ja, Piccola, es gibt auch zunehmend mehr Nachrichten, die scheinbar objektiv der Public Relations dienen. Propaganda setzt inzwischen Nachrichten wie ein Trommelfeuer ein, sodass man nicht mehr in der Lage ist, einzelne Nachrichten zu verifizieren.
Hi Ekki,
deine Aphorismen sind übergreifend stimmig. 2, 6 und 7 sind meine Favoriten.
Bei der 10 fallen mir durchweg zwischenmenschliche Begegnungen ein.
Schönen Abend
Teo
deine Aphorismen sind übergreifend stimmig. 2, 6 und 7 sind meine Favoriten.
Bei der 10 fallen mir durchweg zwischenmenschliche Begegnungen ein.
Schönen Abend
Teo
Merci, Teo, es bleibt uns das bisschen Freiheit, stimmig über die Zeit zu sprechen. Aus ihrem Klammergriff kann uns die beste Philosophie nicht befreien.
Beste Grüße
Ekki
Beste Grüße
Ekki
Schöne Aphorismen, lieber Ekki.
einige muten philosophisch an, für mich vor allem 1, 2, 5 und 8.
Ich finde manchmal, je weniger man über die Zeit nachdenkt, umso mehr hat man.
Liebe Grüße
Stefan
einige muten philosophisch an, für mich vor allem 1, 2, 5 und 8.
Ich finde manchmal, je weniger man über die Zeit nachdenkt, umso mehr hat man.
Liebe Grüße
Stefan
Gracias, Stefan, die Zeit ist so übermächtig, dass Flucht in Illusion vernünftig erscheint.
Liebe Grüße
Ekki
Liebe Grüße
Ekki
Zeit ist die Konstante, die wir nicht ändern können. Und darum benutzen z.B. Diktatoren die Zeit immer als Ausrede um die größten Verbrechen zu begehen. Weil ihnen vorgeblich die Zeit ausgeht.
Merci, Trekan,
Zeit verführt zu unpolitisch abstraktem Denken. Die von dir erwähnte politische Perspektive wird dabei zu wenig gesehen.
Zeit verführt zu unpolitisch abstraktem Denken. Die von dir erwähnte politische Perspektive wird dabei zu wenig gesehen.
Agnetia (66)
(12.07.24, 21:53)
(12.07.24, 21:53)
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Merci, Agnete, wer sich für das Richtige Zeit nimmt, lebt mit sich im Einklag, ohne fremdbestimmt zu sein.
LG
Ekki
LG
Ekki
Antwort geändert am 13.07.2024 um 11:07 Uhr