Aufruf eines weltfremden Idealisten
Ansprache zum Thema Vergebung/ Versöhnung
von EkkehartMittelberg
Kommentare zu diesem Text
https://keinverlag.de/503971.text
👋😉
👋😉
Danke Frank,
vielleicht ist der Vorschlag von Anne Seltmann für einige eine Lösung.
LG
Ekki
vielleicht ist der Vorschlag von Anne Seltmann für einige eine Lösung.
LG
Ekki
Hab ich was versäumt??
LG,
Oggy
LG,
Oggy
Merci, wenn du auf die Polemiken anspielst, Oggy, hast du nichts versäumt.
LG
Ekki
LG
Ekki
guter Vorschlag, Ekki.
Danke, Monika,
das ist ein guter Ansatz.
LG
Ekki
das ist ein guter Ansatz.
LG
Ekki
Hallo Ekki,
du willst das Miteinander retten, indem du zum Innehalten rufst – und das ehrt dich. Doch gerade in dieser Haltung liegt auch etwas Tragisches: Dein Appell zur Versöhnung beruht auf der Annahme, dass beide Seiten in gleichem Maße Schuld tragen, dass es sich nur um ein Missverständnis zwischen Menschen handelt, die sich verhakt haben.
Aber das, was hier geschieht, ist kein Streit zwischen „zwei Lagern“. Es ist kein Symmetrie-Problem, das sich durch einen Waffenstillstand lösen ließe. Es geht nicht um Meinungsverschiedenheit, sondern um den Verlust von Anstand, um gezieltes Verzerren, Ausgrenzen und Erniedrigen. Wer das gleichsetzt, verkennt, dass Schweigen oder Neutralität in solchen Situationen nicht heilen, sondern stabilisieren, was krank ist.
Deine Worte vom „Waffenstillstand“ klingen nach Ruhe, nach Abkühlung – aber manchmal braucht es kein Abkühlen, sondern Rückgrat. Denn Frieden, der auf Verschweigen beruht, ist nur Betäubung. Und Betäubung ist kein Heilmittel.
Ich verstehe deine Sehnsucht nach Entspannung. Doch die Wahrheit ist, dass Entspannung nicht durch Ausgleich entsteht, sondern durch Bewusstwerdung: durch das klare Benennen dessen, was geschehen ist. Wer „beide Seiten“ gleichsetzt, weil er Harmonie sucht, schafft ungewollt ein Klima, in dem das Gift ungestört weiterwirkt.
Ich glaube, dein Idealismus ist aufrichtig, aber weltfremd – nicht, weil du zu viel träumst, sondern weil du zu wenig siehst, wie Sprache längst zur Waffe geworden ist.
Versöhnung entsteht nicht durch Pause, sondern durch Verantwortung.
Liebe Grüße
Sigi
du willst das Miteinander retten, indem du zum Innehalten rufst – und das ehrt dich. Doch gerade in dieser Haltung liegt auch etwas Tragisches: Dein Appell zur Versöhnung beruht auf der Annahme, dass beide Seiten in gleichem Maße Schuld tragen, dass es sich nur um ein Missverständnis zwischen Menschen handelt, die sich verhakt haben.
Aber das, was hier geschieht, ist kein Streit zwischen „zwei Lagern“. Es ist kein Symmetrie-Problem, das sich durch einen Waffenstillstand lösen ließe. Es geht nicht um Meinungsverschiedenheit, sondern um den Verlust von Anstand, um gezieltes Verzerren, Ausgrenzen und Erniedrigen. Wer das gleichsetzt, verkennt, dass Schweigen oder Neutralität in solchen Situationen nicht heilen, sondern stabilisieren, was krank ist.
Deine Worte vom „Waffenstillstand“ klingen nach Ruhe, nach Abkühlung – aber manchmal braucht es kein Abkühlen, sondern Rückgrat. Denn Frieden, der auf Verschweigen beruht, ist nur Betäubung. Und Betäubung ist kein Heilmittel.
Ich verstehe deine Sehnsucht nach Entspannung. Doch die Wahrheit ist, dass Entspannung nicht durch Ausgleich entsteht, sondern durch Bewusstwerdung: durch das klare Benennen dessen, was geschehen ist. Wer „beide Seiten“ gleichsetzt, weil er Harmonie sucht, schafft ungewollt ein Klima, in dem das Gift ungestört weiterwirkt.
Ich glaube, dein Idealismus ist aufrichtig, aber weltfremd – nicht, weil du zu viel träumst, sondern weil du zu wenig siehst, wie Sprache längst zur Waffe geworden ist.
Versöhnung entsteht nicht durch Pause, sondern durch Verantwortung.
Liebe Grüße
Sigi
Liebe Sigi,
deine ehrliche Antwort ehrt dich. ich habe bereits vor deinem Schreiben deine Einwände durchdacht und denke, dass die Verantwortung bestenfalls (aus deiner Sicht) erreichen wird, dass die andere Seite das Feld räumt. Das glaube ich freilich nicht.
Wenn du den großen Konflikt zwischen Israel ound den Palästinensern nimmst, ist ein Waffenstillstand erreicht worden, obwohl die wechselseitigen Schuldzuweisungen geblieben sind. Es ist zumindest eine Pause erreicht worden, deren Ergebnisse man abwarten muss.
Liebe Grüße
Ekki
deine ehrliche Antwort ehrt dich. ich habe bereits vor deinem Schreiben deine Einwände durchdacht und denke, dass die Verantwortung bestenfalls (aus deiner Sicht) erreichen wird, dass die andere Seite das Feld räumt. Das glaube ich freilich nicht.
Wenn du den großen Konflikt zwischen Israel ound den Palästinensern nimmst, ist ein Waffenstillstand erreicht worden, obwohl die wechselseitigen Schuldzuweisungen geblieben sind. Es ist zumindest eine Pause erreicht worden, deren Ergebnisse man abwarten muss.
Liebe Grüße
Ekki
Antwort geändert am 03.11.2025 um 14:27 Uhr
Hallo Ekki,
dein Vergleich mit dem Nahostkonflikt zeigt, wie verschieden wir auf dieselbe Situation blicken. Ich sehe ein Ungleichgewicht, bei dem einige mit Worten schlagen und andere versuchen, sich – und jene, die sie angreifen – zu schützen.
Ein Waffenstillstand setzt voraus, dass beide Seiten Waffen führen. Aber hier im Forum ist das nicht so. Die einen nutzen Sprache, um zu verletzen, zu diffamieren und andere herabzuwürdigen. Die anderen verteidigen sich – oft schon erschöpft –, indem sie Haltung und Anstand zu bewahren versuchen. Zwischen Angriff und Integrität kann es keinen „Waffenstillstand“ geben, nur Klärung.
Dein Vorschlag zielt auf Ruhe, meiner auf Gerechtigkeit. Und das ist ein wesentlicher Unterschied. Ruhe kann man erzwingen, Gerechtigkeit nicht.
Wenn man Konflikte, die auf Diffamierung beruhen, wie bloße Meinungsverschiedenheiten behandelt, dann entsteht kein Frieden – sondern Schweigen aus Resignation.
Du nennst das „Abkühlung“. Ich nenne es: den Moment, in dem das Unrecht ungestört weiterarbeitet, weil niemand mehr widerspricht.
Ich wünsche mir kein Räumen des Feldes, Ekki. Ich wünsche mir, dass man sich dort wieder frei bewegen kann, ohne bespuckt zu werden. Und das geschieht nicht durch Pausen, sondern durch das Benennen der Grenzen, die überschritten wurden.
Versöhnung kann erst beginnen, wenn Wahrheit ausgesprochen ist. Alles andere ist Stillstand – kein Frieden.
Liebe Grüße
Sigi
P.S.: Mehr gibt es für mich dazu nicht zu sagen
dein Vergleich mit dem Nahostkonflikt zeigt, wie verschieden wir auf dieselbe Situation blicken. Ich sehe ein Ungleichgewicht, bei dem einige mit Worten schlagen und andere versuchen, sich – und jene, die sie angreifen – zu schützen.
Ein Waffenstillstand setzt voraus, dass beide Seiten Waffen führen. Aber hier im Forum ist das nicht so. Die einen nutzen Sprache, um zu verletzen, zu diffamieren und andere herabzuwürdigen. Die anderen verteidigen sich – oft schon erschöpft –, indem sie Haltung und Anstand zu bewahren versuchen. Zwischen Angriff und Integrität kann es keinen „Waffenstillstand“ geben, nur Klärung.
Dein Vorschlag zielt auf Ruhe, meiner auf Gerechtigkeit. Und das ist ein wesentlicher Unterschied. Ruhe kann man erzwingen, Gerechtigkeit nicht.
Wenn man Konflikte, die auf Diffamierung beruhen, wie bloße Meinungsverschiedenheiten behandelt, dann entsteht kein Frieden – sondern Schweigen aus Resignation.
Du nennst das „Abkühlung“. Ich nenne es: den Moment, in dem das Unrecht ungestört weiterarbeitet, weil niemand mehr widerspricht.
Ich wünsche mir kein Räumen des Feldes, Ekki. Ich wünsche mir, dass man sich dort wieder frei bewegen kann, ohne bespuckt zu werden. Und das geschieht nicht durch Pausen, sondern durch das Benennen der Grenzen, die überschritten wurden.
Versöhnung kann erst beginnen, wenn Wahrheit ausgesprochen ist. Alles andere ist Stillstand – kein Frieden.
Liebe Grüße
Sigi
P.S.: Mehr gibt es für mich dazu nicht zu sagen
Liebe Sigi,
auch das Aussprechen von Wahrheit bedarf einer Pause, weil man Wahrheit nicht konsumieren kann, sondern verarbeiten muss. Du hast sie in kürzester Zeit in drei großen Portionen ausgesprochen: Faschismus, Hetzer, Blindblick. Auch der Gerechteste erhält nur Gerechtigkeit mit Geduld.
Beste Grüße
Ekki
auch das Aussprechen von Wahrheit bedarf einer Pause, weil man Wahrheit nicht konsumieren kann, sondern verarbeiten muss. Du hast sie in kürzester Zeit in drei großen Portionen ausgesprochen: Faschismus, Hetzer, Blindblick. Auch der Gerechteste erhält nur Gerechtigkeit mit Geduld.
Beste Grüße
Ekki
Lieber Ekki!
Du hoffst auf Einsicht, aber nennst Deinen Aufruf selber weltfremd. Dieses Dilemma trifft genau die Lage...
Saira scheint mir näher an der Wahrheit. Wenn persönliche Verunglimpfung und gezielte Desinformation am Werke sind, darf man nicht schweigen. Und man sollte diejenigen stärken, die da Haltung bewahren.
LG
Eiskimo
Du hoffst auf Einsicht, aber nennst Deinen Aufruf selber weltfremd. Dieses Dilemma trifft genau die Lage...
Saira scheint mir näher an der Wahrheit. Wenn persönliche Verunglimpfung und gezielte Desinformation am Werke sind, darf man nicht schweigen. Und man sollte diejenigen stärken, die da Haltung bewahren.
LG
Eiskimo
Merci eiskimo,
du benennst den neuralgischen Punkt. Ich fürchte aber, dass sich beide Seiten von perönlicher Verunglimpfung und gezielter Desinformation
betroffen fühlen.
LG
Ekki
du benennst den neuralgischen Punkt. Ich fürchte aber, dass sich beide Seiten von perönlicher Verunglimpfung und gezielter Desinformation
betroffen fühlen.
LG
Ekki
Wobei die beiden Seiten nicht nach denselben Regeln spielen - da sehe ich die Gefahr, der man auch entgegentreten muss.
Ich schlage vor, dass du die Unterschiedlichkeit der Regeln in einem Extra-Text beschreibst. Dann kann man das diskutieren.
Nein, ich mache es kürzer, Stichwort Respekt/persönliche Anfeindungen:
Kannst du zwischen Botschaft und Überbringer der Botschaft unterscheiden oder kannst/willst du das nicht?
Kannst du zwischen Botschaft und Überbringer der Botschaft unterscheiden oder kannst/willst du das nicht?
Lieber eiskimo,
ich kann mir denken, wem du den Respekt und wem du die persönlichen Anfeindungen zusprichst. Das Problem ist aber nicht die Unterscheidung, sondern, dass sie von den "Anfeindern" auf keinen Fall akzeptiert würde.
Wenn überhaupt kommt man hier nur im Schneckentempo voran, aber wenn man zwischen Respektvollen und Anfeindern unterschiede, gäbe es ein Catch as catch can ohne Ende.
ich kann mir denken, wem du den Respekt und wem du die persönlichen Anfeindungen zusprichst. Das Problem ist aber nicht die Unterscheidung, sondern, dass sie von den "Anfeindern" auf keinen Fall akzeptiert würde.
Wenn überhaupt kommt man hier nur im Schneckentempo voran, aber wenn man zwischen Respektvollen und Anfeindern unterschiede, gäbe es ein Catch as catch can ohne Ende.
Wir vereinfachen hier, lieber Ekki, das ist klar, und die Übergänge sind fließend. Die Respektvollen können und wollen, denke ich, unterscheiden zwischen einer Botschaft und deren Überbringer. Sie reden also eher zur Sache, faktenbasiert, und sie verkneifen sich persönliche Tiraden gegen ihren Gegenüber.
Die, die Du Anfeinder nennst, brauchen wohl dieses aggressive Element, den "clinch". Vielleicht, weil sie ein Ventil brauchen, weil sie bei KV eine Bühne sehen, mögliche Gleichgesinnte ausmachen, um auch mal was radikal Politisches von sich zu geben. Dabei werden die Töne rauer und es scheint legitim, die Gegenseite als "böse" hinzustellen.
Nochmal: Das ist vereinfacht dargestellt.
Der reale Catch as catch can bietet viel mehr Spielarten. Ich selbst mag mich da nicht hineinbegeben. Ich habe immer Graeculus bewundert, der mit Engelsgeduld argumentierte, auch wenn er persönlich attackiert wurde.
lG
Eiskimo
Die, die Du Anfeinder nennst, brauchen wohl dieses aggressive Element, den "clinch". Vielleicht, weil sie ein Ventil brauchen, weil sie bei KV eine Bühne sehen, mögliche Gleichgesinnte ausmachen, um auch mal was radikal Politisches von sich zu geben. Dabei werden die Töne rauer und es scheint legitim, die Gegenseite als "böse" hinzustellen.
Nochmal: Das ist vereinfacht dargestellt.
Der reale Catch as catch can bietet viel mehr Spielarten. Ich selbst mag mich da nicht hineinbegeben. Ich habe immer Graeculus bewundert, der mit Engelsgeduld argumentierte, auch wenn er persönlich attackiert wurde.
lG
Eiskimo
Eiskimo,
deine vereinfachte Darstellung trifft aus meiner Sicht den Kern.
Die Engelsgeduld muss wahrscheinlich irgendwann zurückschlagen, weil sie sich sonst verbraucht.
deine vereinfachte Darstellung trifft aus meiner Sicht den Kern.
Die Engelsgeduld muss wahrscheinlich irgendwann zurückschlagen, weil sie sich sonst verbraucht.
Tach Ekki,
Ja, eine Woche Ruhe...zu mehr wird es nicht kommen. Ich habe auch nicht mehr das Bedürfnis, mich mit Menschen auszutauschen, die grundsätzlich die Wahrheit für sich gepachtet haben.
Dass ich wohl mal übers Ziel hinausgeschossen bin, steht außer Frage.
Es muss aber schon was passieren, bis mir der Kragen platzt.
Und genau so war das. Die Fehler der anderen hochzuspielen und die eignen unter den Tisch zu kehren liegt im Trend der Zeit. Unser Fritz hat ja schon hier alle informiert. Soviel zum Thema nachtreten.
Und das war es jetzt von meiner Seite.
Wenn jemand noch Fragen zum Sachverhalt hat, kann er mich antexten.
Ansonsten bemühe ich mich um ein friedliches Miteinander.
Ist aber manchmal schwierig.
Lieben Gruß
Teo
Ja, eine Woche Ruhe...zu mehr wird es nicht kommen. Ich habe auch nicht mehr das Bedürfnis, mich mit Menschen auszutauschen, die grundsätzlich die Wahrheit für sich gepachtet haben.
Dass ich wohl mal übers Ziel hinausgeschossen bin, steht außer Frage.
Es muss aber schon was passieren, bis mir der Kragen platzt.
Und genau so war das. Die Fehler der anderen hochzuspielen und die eignen unter den Tisch zu kehren liegt im Trend der Zeit. Unser Fritz hat ja schon hier alle informiert. Soviel zum Thema nachtreten.
Und das war es jetzt von meiner Seite.
Wenn jemand noch Fragen zum Sachverhalt hat, kann er mich antexten.
Ansonsten bemühe ich mich um ein friedliches Miteinander.
Ist aber manchmal schwierig.
Lieben Gruß
Teo
Hallo Teo,
friedliches Miteinander. Ein höheres Ziel wird heute auf keinem Forum mehr akzeptiert.
Wie kann man seine Friedensbereitschaft zeigen? Ich kenne auf diesem Forum eine Persönlichkeit, die von einer anderen Persönlichkeit ausgesperrt wurde. Sie darf die Texte der anderen Persönlichkeit nicht mehr kommentieren. Gleichwohl empfiehlt sie diese.
Solche Empfehlungen sind eine leise Sprache, die hoffentlich auf Dauer nicht überhört wird.
Hoffnungsfrohe Grüße
Ekki
friedliches Miteinander. Ein höheres Ziel wird heute auf keinem Forum mehr akzeptiert.
Wie kann man seine Friedensbereitschaft zeigen? Ich kenne auf diesem Forum eine Persönlichkeit, die von einer anderen Persönlichkeit ausgesperrt wurde. Sie darf die Texte der anderen Persönlichkeit nicht mehr kommentieren. Gleichwohl empfiehlt sie diese.
Solche Empfehlungen sind eine leise Sprache, die hoffentlich auf Dauer nicht überhört wird.
Hoffnungsfrohe Grüße
Ekki
Ach Ekki,
Das sind zarte Signal, aber wenn da nix zurückkommt is auch gut.
Die Karre ist festgefahren.
Ich hoffe aber, dass unser Fritz auch allen mitgeteilt hat, dass meine Reaktion nach dem Spruch kam " er hat seinen Verstand im Kollektiv abgegeben".
Ekki...und jetzt ist auch gut.
Schönen Abend
Teo
Das sind zarte Signal, aber wenn da nix zurückkommt is auch gut.
Die Karre ist festgefahren.
Ich hoffe aber, dass unser Fritz auch allen mitgeteilt hat, dass meine Reaktion nach dem Spruch kam " er hat seinen Verstand im Kollektiv abgegeben".
Ekki...und jetzt ist auch gut.
Schönen Abend
Teo
hallo ekki,
manch eine/r zöge vor die flucht nach vorn
und schmiss' die flinte eher nicht ins korn.
beste grüße
henning
manch eine/r zöge vor die flucht nach vorn
und schmiss' die flinte eher nicht ins korn.
beste grüße
henning
Lieber Henning,
Flucht ist immer schlecht und lieber die Flinte im Korn als im Auge ein ewiger Dorn.
Beste Grüße
Ekki
Flucht ist immer schlecht und lieber die Flinte im Korn als im Auge ein ewiger Dorn.
Beste Grüße
Ekki
Lieber Ekki,
ich fände es sehr schade, wenn du Fritz folgen und Dich aus kv zurückziehen würdest. kv spiegelt die Gesellschaft im Kleinen wider. auch da zieht man sich ja nicht komplett zurück, weil manche rumwüten, sondern ignoriert diese oder bekämpft sie und hält zu den anderen Kontakt.
Dein Wunsch nach Waffenstillstand ist verständlich, aber ich fürchte auch sehr optimistisch.
Liebe Grüße
Stefan
ich fände es sehr schade, wenn du Fritz folgen und Dich aus kv zurückziehen würdest. kv spiegelt die Gesellschaft im Kleinen wider. auch da zieht man sich ja nicht komplett zurück, weil manche rumwüten, sondern ignoriert diese oder bekämpft sie und hält zu den anderen Kontakt.
Dein Wunsch nach Waffenstillstand ist verständlich, aber ich fürchte auch sehr optimistisch.
Liebe Grüße
Stefan
Lieber Stefan,
nach vielen anstrengenden Jahren in der Parteipolitik bewege ich mich in einem angenehm friedlichen Bekannten- und Freundeskreis.
Mein Wunsch nach Waffenstillstand ist sehr optimistisch. Seit ich ihn geäußert habe, entdecke ich Verhaltensweisen, die ich so nicht erwartet habe. Das macht mich klüger.
Liebe Grüße
Ekki
nach vielen anstrengenden Jahren in der Parteipolitik bewege ich mich in einem angenehm friedlichen Bekannten- und Freundeskreis.
Mein Wunsch nach Waffenstillstand ist sehr optimistisch. Seit ich ihn geäußert habe, entdecke ich Verhaltensweisen, die ich so nicht erwartet habe. Das macht mich klüger.
Liebe Grüße
Ekki
Moin Ekki,
ich bin ja neu in diesem Forum, aber ich habe einige Erfahrungen in anderen Foren gemacht vor langer Zeit. Die meisten davon existieren nicht mehr. Oft war der Grund persönlicher, unversöhnlicher Streit.
Wir haben in einem Forum ein Treffen organisiert und erstaunt festgestellt, dass wir im persönlichen Begegnen sehr wohl Gemeinsamkeiten feststellen konnten, z.B., dass wir alle Menschen sind. Wie gesagt, vor langer Zeit.
Seitdem ist das Klima immer gröber geworden, das spürt man sogar als Neueinsteiger in diesem Forum beim Lesen von Texten und Kommentaren und gesellschaftlich sowieso.
Nach meiner Erfahrung geht die Spaltung von extremer Haltung aus, ich wurde schon öfter gecancelled.
Ich wünsche dir, dass dein Rücken gerade bleibt.
Liebe Grüße, F
ich bin ja neu in diesem Forum, aber ich habe einige Erfahrungen in anderen Foren gemacht vor langer Zeit. Die meisten davon existieren nicht mehr. Oft war der Grund persönlicher, unversöhnlicher Streit.
Wir haben in einem Forum ein Treffen organisiert und erstaunt festgestellt, dass wir im persönlichen Begegnen sehr wohl Gemeinsamkeiten feststellen konnten, z.B., dass wir alle Menschen sind. Wie gesagt, vor langer Zeit.
Seitdem ist das Klima immer gröber geworden, das spürt man sogar als Neueinsteiger in diesem Forum beim Lesen von Texten und Kommentaren und gesellschaftlich sowieso.
Nach meiner Erfahrung geht die Spaltung von extremer Haltung aus, ich wurde schon öfter gecancelled.
Ich wünsche dir, dass dein Rücken gerade bleibt.
Liebe Grüße, F
Ich freue mich, dich kennenzulernen Florath.
Was meinen Rücken angeht, mich verbiegt niemand mehr, weil ich in meinem hohen Alter nicht mehr leicht zu verführen bin.
Was die Kontrahenten hier angeht: Einsicht ist nicht eine Frage von Tagen, sondern von Jahren.
Liebe Grüße
Ekki
Was meinen Rücken angeht, mich verbiegt niemand mehr, weil ich in meinem hohen Alter nicht mehr leicht zu verführen bin.
Was die Kontrahenten hier angeht: Einsicht ist nicht eine Frage von Tagen, sondern von Jahren.
Liebe Grüße
Ekki
Nichts mitgekriegt von irgendwelchen Fehden. Habe mir aber eine private Liste von Schweinschreibern gemacht, die ich nicht mehr lese. (4 Männer und eine Frau).
WinterzeitFachkraft (66) meinte dazu am 04.11.25 um 09:28:
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Das sollte ich vllt. ändern in "Schweinereischreiber", damit du weißt, was gemeint ist. auf den täglichen Brechreiz verzichte ich.
Hallo Gina,
du solltest dir mal ansehen, wer hier wen gesperrt hat. Dann wird dir deutlich, dass es hier zwei Lager gibt, die sich heftig befehden.
du solltest dir mal ansehen, wer hier wen gesperrt hat. Dann wird dir deutlich, dass es hier zwei Lager gibt, die sich heftig befehden.
WinterzeitFachkraft (66) meinte dazu am 04.11.25 um 19:28:
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Um Austeilen geht es mir nicht, sondern um ekelerregende Texte. Wer Sodomie befürwortet, nichts weiter zu tun hat, als über Kacke, Pisse, Spucke und Erbrochenes zu schreiben, wird von mir nicht mehr gelesen.
Ich verlange nicht, dass andere sich ein Bild machen und die Schweinereischreiber wissen ja selber, was sie publizieren.
Ekki meint aber was anderes. Ihm geht es um Streitereien.
Ich verlange nicht, dass andere sich ein Bild machen und die Schweinereischreiber wissen ja selber, was sie publizieren.
Ekki meint aber was anderes. Ihm geht es um Streitereien.
Antwort geändert am 05.11.2025 um 03:22 Uhr
WinterzeitFachkraft (66) meinte dazu am 05.11.25 um 05:34:
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Mindestens diese fünf, denn ich kenne ja vllt. auch nicht alle und es kommen immer wieder neue hinzu.
Niemand verlangt, alles zu lesen. Aber in diesen Fällen treffe ich für mich einmal eine Entscheidung, einem solchen Autor keine Beachtung mehr zu schenken.
Glücklich bist du, dass du keinen von denen kennst.
Niemand verlangt, alles zu lesen. Aber in diesen Fällen treffe ich für mich einmal eine Entscheidung, einem solchen Autor keine Beachtung mehr zu schenken.
Glücklich bist du, dass du keinen von denen kennst.
WinterzeitFachkraft (66) meinte dazu am 05.11.25 um 10:16:
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Nein, keine Kämpfe, aber ich hatte diese Art von Literatur irgendwann satt.
WinterzeitFachkraft (66) meinte dazu am 05.11.25 um 12:48:
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Nein, nicht gesucht. Sie haben teilweise auch andere Sachen geschrieben und man weiß das ja vorher nicht. Aber jetzt stehen sie auf meiner Ignorierliste.
WinterzeitFachkraft (66) meinte dazu am 05.11.25 um 17:27:
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Das nehme ich in Kauf.
WinterzeitFachkraft (66)
(04.11.25, 09:25)
(04.11.25, 09:25)
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Moin Ekki,
ich wollte mich eigentlich zurückhalten, aber nach einem Tag sehe ich, dass genau das eingetreten ist, was ich befürchtet hatte: Diejenigen, die den Mund am weitesten aufreißen und Dinge beklagen, die die wenigsten nachvollziehen können, halten noch enger zusammen und dominieren das Forum endgültig.
Das Vorgehen erinnert sehr an die große Politik: Dieses Geraune, dieses Bezichtigen unliebsamer Mitmenschen/Parteien, ohne wirklich Ross und Reiter zu nennen. Ich würde gerne einmal eine klare Ansage hören, was und wer hier stört, mit Namen und Zitaten. Aber dazu hat man nicht den Mut. Es stören ja auch nicht diejenigen, die täglich mit mehreren großbuchstabigen, mehrzeiligen Titeln das Forum überschwemmen und alle Anderen an die Wand drücken – nein, es stören offensichtlich diejenigen, die eine klare politische Meinung haben und auch mal die eigene Regierung angreifen. Während Andere, die so wunderbare Anti-Trump oder Anti-Putin-Gedichte schreiben und die Gefahr von Rechts in jeder geschriebenen Zeile Andersdenkender wittern, oder die wiederholt Schmähgedichte oder -aussagen gegen missliebige Andere abgesondert haben, in den höchsten Tönen gelobt und nach ihrem Weggang quasi zu Heiligen erklärt werden. Die vielen privaten Kontakte, über die ja immer wieder gerne berichtet wird, tun dazu ihr Übriges.
Dein Aufruf war sicher gut gemeint und hat vielleicht sogar den einen oder anderen zum Nachdenken gebracht – aber er wird die fehlende Toleranz und die Bereitschaft, auch mal über den eigenen Tellerrand zu sehen und andere Meinungen zu akzeptieren, nicht beeinflussen. Man möchte eben unter sich bleiben.
ich wollte mich eigentlich zurückhalten, aber nach einem Tag sehe ich, dass genau das eingetreten ist, was ich befürchtet hatte: Diejenigen, die den Mund am weitesten aufreißen und Dinge beklagen, die die wenigsten nachvollziehen können, halten noch enger zusammen und dominieren das Forum endgültig.
Das Vorgehen erinnert sehr an die große Politik: Dieses Geraune, dieses Bezichtigen unliebsamer Mitmenschen/Parteien, ohne wirklich Ross und Reiter zu nennen. Ich würde gerne einmal eine klare Ansage hören, was und wer hier stört, mit Namen und Zitaten. Aber dazu hat man nicht den Mut. Es stören ja auch nicht diejenigen, die täglich mit mehreren großbuchstabigen, mehrzeiligen Titeln das Forum überschwemmen und alle Anderen an die Wand drücken – nein, es stören offensichtlich diejenigen, die eine klare politische Meinung haben und auch mal die eigene Regierung angreifen. Während Andere, die so wunderbare Anti-Trump oder Anti-Putin-Gedichte schreiben und die Gefahr von Rechts in jeder geschriebenen Zeile Andersdenkender wittern, oder die wiederholt Schmähgedichte oder -aussagen gegen missliebige Andere abgesondert haben, in den höchsten Tönen gelobt und nach ihrem Weggang quasi zu Heiligen erklärt werden. Die vielen privaten Kontakte, über die ja immer wieder gerne berichtet wird, tun dazu ihr Übriges.
Dein Aufruf war sicher gut gemeint und hat vielleicht sogar den einen oder anderen zum Nachdenken gebracht – aber er wird die fehlende Toleranz und die Bereitschaft, auch mal über den eigenen Tellerrand zu sehen und andere Meinungen zu akzeptieren, nicht beeinflussen. Man möchte eben unter sich bleiben.
Hallo Citronella,
du erwartest sicher nicht von mir, dass ich auf jeden deiner Kritikpunkte eingehe. Ich denke in einem wesentlichen Punkt hast du recht: Nach einer Denkpause muss die Kritik konkreter und mit Zitaten belegt werden, weil der Kritisierte sie andernfalls ignorieren kann und so tu kann, als sei er nicht gemeint.
LG
Ekki
du erwartest sicher nicht von mir, dass ich auf jeden deiner Kritikpunkte eingehe. Ich denke in einem wesentlichen Punkt hast du recht: Nach einer Denkpause muss die Kritik konkreter und mit Zitaten belegt werden, weil der Kritisierte sie andernfalls ignorieren kann und so tu kann, als sei er nicht gemeint.
LG
Ekki
Nein, Ekki, ich erwarte hier gar nichts mehr. Wie du sehen kannst, haben wir mit den heutigen Texteinstellungen das unterste Kindergartenniveau erreicht nach dem Motto: ICH KANN MACHEN WAS ICH WILL, UND WIE SICH DIE ANDEREN DABEI FÜHLEN IST MIR SCHEISSEGAL.
Dass diejenigen, die hier das meiste Öl ins Feuer gegossen haben, offensichtlich zu näheren Erläuterungen nicht willens und in der Lage sind, zeigt deren Schweigen zu meinem Kommentar.
Soviel zum Thema friedliches Miteinander.
LG Citronella
Dass diejenigen, die hier das meiste Öl ins Feuer gegossen haben, offensichtlich zu näheren Erläuterungen nicht willens und in der Lage sind, zeigt deren Schweigen zu meinem Kommentar.
Soviel zum Thema friedliches Miteinander.
LG Citronella
Ich bin nun täglich hier unterwegs, seit ich nicht mehr dieses Seniorenhandy habe, seit einem Jahr habe ich erst ein richtiges Smartphone, und das war wirklich gamechangend für meine Internetnutzung (unzählige Überbrückungszeiten füllen usw.). Ich bin hier mehr unterwegs als je zuvor und ich merke gar nichts! Derselbe Konflikt wie seit 10-15 Jahren, wenn überhaupt, kaum wahrnehmbar, wenn man nicht jeden Tag nach den neuen Texten der Feindesfeinde der Feinde sucht. Es ist Frieden. Die ganze Zeit. Diese theatralischen Weggangsdrohungen und Weggänge sind nur peinlich.
Alles klar, Jack. es ist Frieden und dein Name ist Hase.
Dann etwas unfreundlicher gesagt: Ich weiß nichts von den Kriegen in eurem Sandkasten und sie interessieren mich auch nicht.
Auch du spielst in einem Sandkasten, Jack.
Jetzt wirst du kindisch. Ich erkläre kurz den psychologischen Mechanismus eures Atomkriegs mit Worten.
1. Ihr verstrickt euch in Konflikte.
2. Ihr investiert immer mehr Zeit und emotionale Kraft in die Konflikte, befördert durch Zuspruch von Verbündeten, und reaktiv gegen Ego-Kniffe der Gegner.
3. Ihr zieht Unbeteiligte auf eure Seite und beklagt die Neutralität von Leuten, mit denen ihr „Covert contracts“ geschlossen habt: warum unterstützt er/sie mich nicht!?
4. Wenn eine Seite zu viel Zeit und Frechheit mitbringt, und die andere Seite am Verlieren ist, inszenieren sich besonders große und fragile (aufgeblasene halt) Egos als Opfer und drohen mit Weggang wie die toxische Oma mit dem Suizid.
5. Verlässt einer wirklich das Forum, wird er als im Kampfe Gefallener publikumswirksam gefeiert.
Internetforen-Sandkastenspiele sind das. Echte politische Kämpfe finden woanders statt.
1. Ihr verstrickt euch in Konflikte.
2. Ihr investiert immer mehr Zeit und emotionale Kraft in die Konflikte, befördert durch Zuspruch von Verbündeten, und reaktiv gegen Ego-Kniffe der Gegner.
3. Ihr zieht Unbeteiligte auf eure Seite und beklagt die Neutralität von Leuten, mit denen ihr „Covert contracts“ geschlossen habt: warum unterstützt er/sie mich nicht!?
4. Wenn eine Seite zu viel Zeit und Frechheit mitbringt, und die andere Seite am Verlieren ist, inszenieren sich besonders große und fragile (aufgeblasene halt) Egos als Opfer und drohen mit Weggang wie die toxische Oma mit dem Suizid.
5. Verlässt einer wirklich das Forum, wird er als im Kampfe Gefallener publikumswirksam gefeiert.
Internetforen-Sandkastenspiele sind das. Echte politische Kämpfe finden woanders statt.
Antwort geändert am 04.11.2025 um 15:10 Uhr
WinterzeitFachkraft (66) meinte dazu am 04.11.25 um 15:29:
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Ich verzichte auf eine Entgegnung, weil ich vorher gesagt hatte, was ich sagen wollte.
WinterzeitFachkraft (66) meinte dazu am 04.11.25 um 19:32:
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WinterzeitFachkraft (66)
(04.11.25, 15:32)
(04.11.25, 15:32)
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Hallo Ekki,
es gibt für alle Beteiligten am besagten Streit, mehrere Möglichkeiten, sich hier im Forum indirekt oder direkt auseinanderzusetzen:
Forum Duelle, Boxkämpfe und Rangeleien
https://keinverlag.de/threads.php?forum=34
Im Discord Kanal könnte man auch persönlich sprechen, auch in großen Gruppen, jeder sieht wer spräche, jeder kann was sagen / schreiben / belegen usw.
https://discord.com/invite/Wsw5NJjD
Das sind nur zwei Dinge, die mir spontan einfallen.
Persönlich gesehen, kann ich mir vieles denken, was den im Text angedeuteten Streit beträfe. Also wer mit wem und warum, aber direkt ersichtlich ist es (mir) in den wenigsten Fällen. Ich vermute, es gehört eine Portion persönliches Verhältnis zu den Betroffenen dazu, sowie Schriftverkehr, der nicht öffentlich ist. Das ist / wäre auch vollkommen okay, kein Problem, easy.
Apropos „Kindergarten, Sand“ usw. Was hieltet ihr von der Idee, einfach mal „auf gut Glück“, eine Abstimmung zu starten, wen ihr gerne mit wem an einem Tisch sehen würdet? Ob nun aufgrund des besagten Disputes oder nicht. Dies Vorhaben würde im Discord stattfinden, mitsamt eines Rahmenprogrammes zu ganz „normalen“ Dingen (Lieblingstext, Lieblingsautor, „lies mir mal die Lieblingsstelle aus so und so vor ... usw. oder anders), Persönliches kann, muss aber nicht, besprochen werden. Ich fände es eine witzige Idee, die ganz nebenbei einige Knoten lösen würde. Da bin ich sicher.
Also: Kopf hoch. Weiter machen. Wege und Mitschreiter gibt es viele, niemand muss (allein) umkehren oder den Pfad verlassen.
Sascha
PS
Hab ich gerade mal vorgeschlagen ...
es gibt für alle Beteiligten am besagten Streit, mehrere Möglichkeiten, sich hier im Forum indirekt oder direkt auseinanderzusetzen:
Forum Duelle, Boxkämpfe und Rangeleien
https://keinverlag.de/threads.php?forum=34
Im Discord Kanal könnte man auch persönlich sprechen, auch in großen Gruppen, jeder sieht wer spräche, jeder kann was sagen / schreiben / belegen usw.
https://discord.com/invite/Wsw5NJjD
Das sind nur zwei Dinge, die mir spontan einfallen.
Persönlich gesehen, kann ich mir vieles denken, was den im Text angedeuteten Streit beträfe. Also wer mit wem und warum, aber direkt ersichtlich ist es (mir) in den wenigsten Fällen. Ich vermute, es gehört eine Portion persönliches Verhältnis zu den Betroffenen dazu, sowie Schriftverkehr, der nicht öffentlich ist. Das ist / wäre auch vollkommen okay, kein Problem, easy.
Apropos „Kindergarten, Sand“ usw. Was hieltet ihr von der Idee, einfach mal „auf gut Glück“, eine Abstimmung zu starten, wen ihr gerne mit wem an einem Tisch sehen würdet? Ob nun aufgrund des besagten Disputes oder nicht. Dies Vorhaben würde im Discord stattfinden, mitsamt eines Rahmenprogrammes zu ganz „normalen“ Dingen (Lieblingstext, Lieblingsautor, „lies mir mal die Lieblingsstelle aus so und so vor ... usw. oder anders), Persönliches kann, muss aber nicht, besprochen werden. Ich fände es eine witzige Idee, die ganz nebenbei einige Knoten lösen würde. Da bin ich sicher.
Also: Kopf hoch. Weiter machen. Wege und Mitschreiter gibt es viele, niemand muss (allein) umkehren oder den Pfad verlassen.
Sascha
PS
Hab ich gerade mal vorgeschlagen ...
Kommentar geändert am 05.11.2025 um 06:23 Uhr
Lieber Sascha,
ich fürchte, dass die Antagonisten sich dem von dir vorgeschlagenen spielerischen Weg nicht stellen würden, weil sie sich sicher sind, was sie unterscheidet, und ausschließen würden, dass sie sich irren. Du könntest mich jetzt fragen, was ich weltfremder Idealist mir denn erhoffe:
Es ist der Verzicht auf permanenten Streit und auf aggressive Seitenhiebe.
Beste Grüße
Ekki
ich fürchte, dass die Antagonisten sich dem von dir vorgeschlagenen spielerischen Weg nicht stellen würden, weil sie sich sicher sind, was sie unterscheidet, und ausschließen würden, dass sie sich irren. Du könntest mich jetzt fragen, was ich weltfremder Idealist mir denn erhoffe:
Es ist der Verzicht auf permanenten Streit und auf aggressive Seitenhiebe.
Beste Grüße
Ekki
Danke für deine klaren wahren Worte, lieber Ekki!
Und bitte geh nicht!
Herzlichen Gruß, Moja
Und bitte geh nicht!
Herzlichen Gruß, Moja
Hallo Ekki,
du stehst in deinem Text, weil du viel mehr weißt als ich, für einen relativ kurzen Waffenstillstand. Ich, der zum Sachverhalt kaum einen blassen Schimmer hat, stehe mit meinem Herzen für eins: den Frieden. Mit dir und allen, die guten Willens sind.
Herzliche Grüße von Gil.
du stehst in deinem Text, weil du viel mehr weißt als ich, für einen relativ kurzen Waffenstillstand. Ich, der zum Sachverhalt kaum einen blassen Schimmer hat, stehe mit meinem Herzen für eins: den Frieden. Mit dir und allen, die guten Willens sind.
Herzliche Grüße von Gil.
Liebe Moja,
Ich habe einen Fehler gemacht, indem ich von der Konsequenz meines Weggangs gesprochen habe. Das hat jemand als eitle Drohung aufgefasst und er hat nicht ganz Unrecht. Wenn dieser String ausdiskutiert ist, werde ich mir eine Pause verordnen. Die hat noch niemandem geschadet.
Liebe Grüße
Ekki
Ich habe einen Fehler gemacht, indem ich von der Konsequenz meines Weggangs gesprochen habe. Das hat jemand als eitle Drohung aufgefasst und er hat nicht ganz Unrecht. Wenn dieser String ausdiskutiert ist, werde ich mir eine Pause verordnen. Die hat noch niemandem geschadet.
Liebe Grüße
Ekki
Lieber Gil,
ich weiß ein bisschen über die Denkweisen der Widersacher dieses Konflikts und versuche, die diplomatischen Beziehungen nicht abreißen zu lassen.
Ich freue mich natürlich über alle, die hier von Herzen Frieden wünschen, weil sich das wohltuend auf Sprache und Argumente auswirkt.
Herzliche Grüße
Ekki
ich weiß ein bisschen über die Denkweisen der Widersacher dieses Konflikts und versuche, die diplomatischen Beziehungen nicht abreißen zu lassen.
Ich freue mich natürlich über alle, die hier von Herzen Frieden wünschen, weil sich das wohltuend auf Sprache und Argumente auswirkt.
Herzliche Grüße
Ekki
Wenn diese Polemiken aber andauern sollten, müsste auch ich die Konsequenz ziehen
Ich weiß nicht, worum es im Einzelnen geht. Dennnoch von mir ein herzliches "Willkommen im Club".
P.S.: In Korea gibt es seit 72 Jahren einen Waffenstillstand. Wer davon profitiert, kann sich jeder selbst ausmalen...
Peter Ustinov : Zweifeln einigt. Überzeug trennt!
Gibt es eine Liste mit den " Guten" und den "Bösen "?
Ich will verstehen.
Bis zu meinem 39. Lebensjahr wurde ich in der roten Suppenküche gekocht. Zu spät erkannte ich die Ungenießbarkeit von Überzeugungen, von Klassenstandpunkten, von Parteilichkeit. Ist der KV ein Schlachtfeld der Ideologien geworden??? Was sagen die Neurologen, was sagen die Psychiater dazu ??? Können unsere neuronalen Netze versteinern ???
Liebe KVler, geht in den Garten und grabt Euch einen Müßiggang.
Gibt es eine Liste mit den " Guten" und den "Bösen "?
Ich will verstehen.
Bis zu meinem 39. Lebensjahr wurde ich in der roten Suppenküche gekocht. Zu spät erkannte ich die Ungenießbarkeit von Überzeugungen, von Klassenstandpunkten, von Parteilichkeit. Ist der KV ein Schlachtfeld der Ideologien geworden??? Was sagen die Neurologen, was sagen die Psychiater dazu ??? Können unsere neuronalen Netze versteinern ???
Liebe KVler, geht in den Garten und grabt Euch einen Müßiggang.
Kurzer Nachtrag vom alten Papa Brecht : DA STEH ICH NUN, ICH KÖNNT AUCH ANDERS !
UND ein Blick in die Zukunft . Wir müssen wieder lernen, zwischen den Zeilen zu schreiben!
Es grüßt die naseweise Unsicherheit
UND ein Blick in die Zukunft . Wir müssen wieder lernen, zwischen den Zeilen zu schreiben!
Es grüßt die naseweise Unsicherheit
Ach Ekkiboy, ich mag deine Bate-Texte ja wirklich.
Aber dieses Klohbürstengetunke und das Schauen, wohin das Gespülte wirbelt – ist das jetzt sinnstiftend oder bloß ritualisiertes Housekeeping?
Du sprichst von „zwei Gruppen“, „Hetze“, „Waffenstillstand“, aber du nennst nicht eine einzige konkrete Situation.
Kein Text, kein Name, kein Funke, an dem das überhaupt entzündet wurde.
Und genau dadurch wird dein Beitrag zwar edel im Ton, aber völlig entkernt.
Vage bleibt vage, auch wenn man es mit moralischem Weihrauch einnebelt. Du schlägst eine Woche Schweigen vor, aber du benennst nicht einmal, wer da eigentlich miteinander ringt. Das ist wie eine Friedensrede auf einem Schlachtfeld, das man absichtlich nicht orten will: Diplomatie ins Leere. Und genau das macht es unauthentisch.
Du gibst dir Mühe, über allem zu stehen, und schaffst es dadurch, mit nichts in Berührung zu kommen.
Du bist nicht in der Lokalpolitik, wo man möglichst niemanden verprellen will.
Hier könntest du Tacheles reden ohne Angst vor Wählerwanderung.
Aber stattdessen servierst du uns eine allgemeinverträgliche Sakralpostkarte, die Stimmung erzeugen will, aber keinerlei Substanz liefert. Das Problem ist nicht dein Ton *der ist wie immer angenehm*, sondern die Abwesenheit von Konkretion, Mut, Reibungsfläche.
Ich will wissen, worum es geht. Wer was gesagt hat. Welche Texte gemeint sind.
Ohne das bleibt dein Appell eine rhetorische Nebelmaschine: hübsch ausgeleuchtet, aber inhaltlich leer. So fühlt es sich am Ende an wie eine Thaimassage ohne Happy End
nicht wegen der Erotik, sondern wegen der nüchternen Schlichtheit der Enttäuschung. Mach’s konkret, oder Lösch den Quatsch.
Ja, mit der Gefahr, dass dein Beitrag dann nicht mehr öffentlich zugänglich ist.
Aber das wäre wenigstens ehrlich, und dann nehme ich dir deinen Titel da oben auch ab. So, wie es jetzt ist, klingst du leider ein bisschen wie jemand, der zu lange in der SPD war.
Aber dieses Klohbürstengetunke und das Schauen, wohin das Gespülte wirbelt – ist das jetzt sinnstiftend oder bloß ritualisiertes Housekeeping?
Du sprichst von „zwei Gruppen“, „Hetze“, „Waffenstillstand“, aber du nennst nicht eine einzige konkrete Situation.
Kein Text, kein Name, kein Funke, an dem das überhaupt entzündet wurde.
Und genau dadurch wird dein Beitrag zwar edel im Ton, aber völlig entkernt.
Vage bleibt vage, auch wenn man es mit moralischem Weihrauch einnebelt. Du schlägst eine Woche Schweigen vor, aber du benennst nicht einmal, wer da eigentlich miteinander ringt. Das ist wie eine Friedensrede auf einem Schlachtfeld, das man absichtlich nicht orten will: Diplomatie ins Leere. Und genau das macht es unauthentisch.
Du gibst dir Mühe, über allem zu stehen, und schaffst es dadurch, mit nichts in Berührung zu kommen.
Du bist nicht in der Lokalpolitik, wo man möglichst niemanden verprellen will.
Hier könntest du Tacheles reden ohne Angst vor Wählerwanderung.
Aber stattdessen servierst du uns eine allgemeinverträgliche Sakralpostkarte, die Stimmung erzeugen will, aber keinerlei Substanz liefert. Das Problem ist nicht dein Ton *der ist wie immer angenehm*, sondern die Abwesenheit von Konkretion, Mut, Reibungsfläche.
Ich will wissen, worum es geht. Wer was gesagt hat. Welche Texte gemeint sind.
Ohne das bleibt dein Appell eine rhetorische Nebelmaschine: hübsch ausgeleuchtet, aber inhaltlich leer. So fühlt es sich am Ende an wie eine Thaimassage ohne Happy End
nicht wegen der Erotik, sondern wegen der nüchternen Schlichtheit der Enttäuschung. Mach’s konkret, oder Lösch den Quatsch.
Ja, mit der Gefahr, dass dein Beitrag dann nicht mehr öffentlich zugänglich ist.
Aber das wäre wenigstens ehrlich, und dann nehme ich dir deinen Titel da oben auch ab. So, wie es jetzt ist, klingst du leider ein bisschen wie jemand, der zu lange in der SPD war.
Das ist die Seite von Isensee, die ich gerne öfter sehen würde.
Hallo Isensee,
in dem String zu meinem Beitrag melden sich User der beiden Konfliktparteien maßvoll zu Wort, ein Zeichen dafür, dass ich verstanden wurde, ohne Namen zu nennen. Ich bin sicher, wenn ich Namen und Beispiele genannt hätte, hätte man den Konflikt geleugnet und sich selbst als friedliebend dargestellt.
Du meldest dich mit deinem Vorschlag zu spät, denn inzwischen hat sich einiges weiterentwickelt. Graeculus als Hauptfigur der einen Konfliktpartei hat das Forum verlassen, sehr bedauerlich, wie ich meine. Aber das hat zu einer Beruhigung der Szene geführt, denn seit etwa drei Wochen beharkt man sich nicht mehr öffentlich.
Ich habe nicht erwartet, dass die beiden Gruppen sich inhaltlich wirklich näher kommen. Dazu sind die ideologischen Unterschiede zu groß. Aber man beschimpft sich nicht mehr öffentlich. Das werden bestimmt nicht alle als Fortschritt bezeichnen, einige werden es Friedhofsruhe nennen. Aber Polemiken ohne Aussicht auf Verständigung sind vielleicht das größere Übel, weil sie Wunden schlagen, die zu Hass führen können.
in dem String zu meinem Beitrag melden sich User der beiden Konfliktparteien maßvoll zu Wort, ein Zeichen dafür, dass ich verstanden wurde, ohne Namen zu nennen. Ich bin sicher, wenn ich Namen und Beispiele genannt hätte, hätte man den Konflikt geleugnet und sich selbst als friedliebend dargestellt.
Du meldest dich mit deinem Vorschlag zu spät, denn inzwischen hat sich einiges weiterentwickelt. Graeculus als Hauptfigur der einen Konfliktpartei hat das Forum verlassen, sehr bedauerlich, wie ich meine. Aber das hat zu einer Beruhigung der Szene geführt, denn seit etwa drei Wochen beharkt man sich nicht mehr öffentlich.
Ich habe nicht erwartet, dass die beiden Gruppen sich inhaltlich wirklich näher kommen. Dazu sind die ideologischen Unterschiede zu groß. Aber man beschimpft sich nicht mehr öffentlich. Das werden bestimmt nicht alle als Fortschritt bezeichnen, einige werden es Friedhofsruhe nennen. Aber Polemiken ohne Aussicht auf Verständigung sind vielleicht das größere Übel, weil sie Wunden schlagen, die zu Hass führen können.
Eine Schlichtung kann nur gelingen, wenn der Schlichter absolut neutral ist. Da er erkennbar von Anfang an eindeutig auf der einen Seite stand, konnte dieser Text nichts bewirken. Es blieb beim Schattenboxen gegen Schimären.