Schwarzer Humor mit Erfolg
Sonett zum Thema Humor
von EkkehartMittelberg
Kommentare zu diesem Text
Graeculus (76)
(21.11.24, 00:19)
(21.11.24, 00:19)
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Merci, Graeculus,
nein, das soll die 2. Strophe nicht negieren. Deshalb habe ich den Artikel vor Bilder weggelassen.
Dein Hinweis auf die antiklerikalen Bildgeschichten ist wichtig.
nein, das soll die 2. Strophe nicht negieren. Deshalb habe ich den Artikel vor Bilder weggelassen.
Dein Hinweis auf die antiklerikalen Bildgeschichten ist wichtig.
Graeculus (76) antwortete darauf am 21.11.24 um 00:30:
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Danke für dieses Gedicht, das typisch ist für den antiklerikalen Busch.
Die moderne Pädagogik goutiert zwar die Grausamkeiten nicht, mit denen Kinder als Strafe für ihre Untaten bedroht wurden. Aber der geniale Zeichner und Reimer hat sich einen Namen über seinen Tod hinaus gemacht.
Merci, Gina,
man kommt ins Grübeln. Er war von Skrupeln hinsichtlich grausamer Strafen nicht geplagt und traf damit die Volksseele.
LG
Ekki
man kommt ins Grübeln. Er war von Skrupeln hinsichtlich grausamer Strafen nicht geplagt und traf damit die Volksseele.
LG
Ekki
"Max und Moritz", die in der Bäckerei zu Teig verarbeitet werden, werden als Buch auch zusammen mit Heinrich Hoffmanns "Struwwelpeter" herausgegeben, wo es nicht minder harte Strafen für unartige Kinder gibt: Daumen ab, Erschießen durch Hasen, Feuer, Davonfliegen mit dem Schirm und aus Unachtsamkeit in den Fluss gestürzt. Das nannte sich Erziehung im 19. Jahrhundert.
Antwort geändert am 21.11.2024 um 13:43 Uhr
Antwort geändert am 21.11.2024 um 13:44 Uhr
Moppel (67) meinte dazu am 21.11.24 um 21:55:
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:)
hallo ekki,
busch gehört längst zu deutschland so wie goethe
der ihn kaum an beliebtheit überböte.
lg
henning
hallo ekki,
busch gehört längst zu deutschland so wie goethe
der ihn kaum an beliebtheit überböte.
lg
henning
Gracias, Henning,
"Grenzen der Menschheit" ist nicht jedermanns Sache, aber so etwas schon:
Wilhelm Busch
Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.
So schmerzlich durch die Seele ging.
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heiß geliebte Pflanze.
HG
Ekki
"Grenzen der Menschheit" ist nicht jedermanns Sache, aber so etwas schon:
Wilhelm Busch
Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heiß geliebte Pflanze.
Quelle: Kritik des Herzens
HG
Ekki
Antwort geändert am 21.11.2024 um 12:00 Uhr
Antwort geändert am 21.11.2024 um 12:02 Uhr
Hallo Ekki,
Busch beleuchtet die Dualität des Lebens und menschliche Emotionen durch schwarzen Humor. Figuren wie Max und Moritz sowie die fromme Helene spiegeln tief verwurzelte gesellschaftliche Normen wider. In deinem Sonett reflektierst du, dass Humor nicht nur unterhält, sondern auch kritisiert.
Eine schöne Hommage!
Liebe Grüße
Sigi
Busch beleuchtet die Dualität des Lebens und menschliche Emotionen durch schwarzen Humor. Figuren wie Max und Moritz sowie die fromme Helene spiegeln tief verwurzelte gesellschaftliche Normen wider. In deinem Sonett reflektierst du, dass Humor nicht nur unterhält, sondern auch kritisiert.
Eine schöne Hommage!
Liebe Grüße
Sigi
Gtroffa hamma, Sigi,
Kritisiert einer mit Humor,
leiht der Kritisierte ihm sein Ohr.
Liebe Grüße
Ekki
Kritisiert einer mit Humor,
leiht der Kritisierte ihm sein Ohr.
Liebe Grüße
Ekki
Wilhelm Buschgehörte einfach zu meiner Kindheit. Auch meinen Kindern konnte ich ihn nahebringen. LG
Gracias, Armin. Ich machte eine vergleichbare Erfahrung. Verbrachte meine Ferien bei sehr alten Großeltern. Die besaßen nur sehr wenige Bücher, aber eine Ausgabe von Buschs Bildergeschichten war dabei. Die Ferien waren gerettet.
LG
Ekki
LG
Ekki
Servus Ekki,
es freut mich, dass Du auch einem meiner Vorbilder ein Sonett widmest. Da auch mein Vater ein Busch-Fan war, begleitet er mich durch mein ganzes Leben, vom Kleinkind, dem vorgelesen wurde, bis heute.
Liebe Grüße
Stefan
es freut mich, dass Du auch einem meiner Vorbilder ein Sonett widmest. Da auch mein Vater ein Busch-Fan war, begleitet er mich durch mein ganzes Leben, vom Kleinkind, dem vorgelesen wurde, bis heute.
Liebe Grüße
Stefan
Merci Stefan,
mir ist Wilhelm Busch in meiner Jugend ein zweites Mal begegnet. Ich hatte mein Abi gemacht und ein Kollege meines Vaters gratulierte mir mit Buschs
Versen:
"Wenn einer, der mit Mühe kaum
geflogen ist auf einen Baum,
schon denkt , dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der."
Ich war schlagfertig und antwortete:
Einer, der meint, er müsste immer belehren,
sollte jugendliche Freude nicht beschweren.
Liebe Grüße
Ekki
mir ist Wilhelm Busch in meiner Jugend ein zweites Mal begegnet. Ich hatte mein Abi gemacht und ein Kollege meines Vaters gratulierte mir mit Buschs
Versen:
"Wenn einer, der mit Mühe kaum
geflogen ist auf einen Baum,
schon denkt , dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der."
Ich war schlagfertig und antwortete:
Einer, der meint, er müsste immer belehren,
sollte jugendliche Freude nicht beschweren.
Liebe Grüße
Ekki
Gute Riposte, Ekki!
Teo (73)
(21.11.24, 11:27)
(21.11.24, 11:27)
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Das stimmt, Teo,
Wer mit Wilhelm Busch gelacht,
hat leichter eigener Fehler gedacht.
Gut gelaunten Gruß zurück
Ekki
Wer mit Wilhelm Busch gelacht,
hat leichter eigener Fehler gedacht.
Gut gelaunten Gruß zurück
Ekki