Politisch naiv
Aphorismus zum Thema Politik
von EkkehartMittelberg
Kommentare zu diesem Text
ja durchaus, Ekki.
Grins, darum schreibe ich ja oft politisch: Ich schaue keine Quizsendungen...
Lachgrüße von M.
Grins, darum schreibe ich ja oft politisch: Ich schaue keine Quizsendungen...
Lachgrüße von M.
Hallo Moni,
ich begrüße es, dass du auch über Politik lachen kannst. Wie alles Wichtige hat auch sie ihre komischen Seiten.
Selbstironische Politiker sind selten, aber beliebt.
Lachgrüße zurück
Ekki
ich begrüße es, dass du auch über Politik lachen kannst. Wie alles Wichtige hat auch sie ihre komischen Seiten.
Selbstironische Politiker sind selten, aber beliebt.
Lachgrüße zurück
Ekki
Jack (43)
(31.05.26, 13:18)
(31.05.26, 13:18)
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Hallo Jack,
Nachtarbeiter sind schon deshalb politisch, weil sie mit dem Holzwurm kommunizieren.
LG
Ekki
Nachtarbeiter sind schon deshalb politisch, weil sie mit dem Holzwurm kommunizieren.
LG
Ekki
Jack (43) schrieb daraufhin am 01.06.26 um 01:22:
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Hallo Ekki,
weil Niemand eine Insel ist ist politsch Jedermann
was man bei Aristoteles erstmals nachlesen kann:
Seine Definition des Menschen als zoon politikon (griechisch für „politisches Lebewesen“ oder „Gemeinschaftswesen“) begründete er in der Schrift Politik mit der menschlichen Natur und dem Streben nach dem „guten Leben“.
--Der Mensch ist von Natur aus darauf angelegt, in einer Gemeinschaft zu leben. Er benötigt die staatliche Gemeinschaft (die Polis), um seine geistigen und sittlichen Fähigkeiten überhaupt erst voll entfalten zu können.
--Ein einzelner Mensch kann sich nicht vollständig selbst versorgen oder schützen. Erst der Zusammenschluss in Familien, Dörfern und schließlich im Staat (der Polis) ermöglicht ein unabhängiges und sicheres Leben.
--Während die bloße Familie nur dem Überleben und der Versorgung dient, ist die Polis die höchste Form der Gemeinschaft. Sie zielt auf ein gerechtes, moralisches und glückliches Leben (Eudaimonia) ab.
Aristoteles folgerte daraus: Wer von Natur aus außerhalb einer staatlichen Gemeinschaft steht, ist entweder ein unzivilisiertes Wesen (unter dem Menschen) oder ein Gott (über dem Menschen) – aber kein Mensch.
LG
Henning
weil Niemand eine Insel ist ist politsch Jedermann
was man bei Aristoteles erstmals nachlesen kann:
Seine Definition des Menschen als zoon politikon (griechisch für „politisches Lebewesen“ oder „Gemeinschaftswesen“) begründete er in der Schrift Politik mit der menschlichen Natur und dem Streben nach dem „guten Leben“.
--Der Mensch ist von Natur aus darauf angelegt, in einer Gemeinschaft zu leben. Er benötigt die staatliche Gemeinschaft (die Polis), um seine geistigen und sittlichen Fähigkeiten überhaupt erst voll entfalten zu können.
--Ein einzelner Mensch kann sich nicht vollständig selbst versorgen oder schützen. Erst der Zusammenschluss in Familien, Dörfern und schließlich im Staat (der Polis) ermöglicht ein unabhängiges und sicheres Leben.
--Während die bloße Familie nur dem Überleben und der Versorgung dient, ist die Polis die höchste Form der Gemeinschaft. Sie zielt auf ein gerechtes, moralisches und glückliches Leben (Eudaimonia) ab.
Aristoteles folgerte daraus: Wer von Natur aus außerhalb einer staatlichen Gemeinschaft steht, ist entweder ein unzivilisiertes Wesen (unter dem Menschen) oder ein Gott (über dem Menschen) – aber kein Mensch.
LG
Henning
Merci, Henning,
in den Quellen liest man wichtige Erkenntnisse am klarsten.
Aristoteles wirft die wichtige Frage auf, ob politische Abstinenz ein Akt der Weisheit ist oder eine Verfehlung moralischen und glücklichen Lebens.
Beste Grüße
Ekki
in den Quellen liest man wichtige Erkenntnisse am klarsten.
Aristoteles wirft die wichtige Frage auf, ob politische Abstinenz ein Akt der Weisheit ist oder eine Verfehlung moralischen und glücklichen Lebens.
Beste Grüße
Ekki
Lieber Ekki,
politisch denken und handeln mündet ja nicht zwangsläufig in einem partepolitischen Handeln.
Probleme, die im Leben in einer Gemeinschaft zwangsläufig en Masse auftreten, ergeben sich aus den Interessen von Lobbyisten, die sich in Gruppen und Verbänden zusammen"rotten".
Das Motto: "Jeder für sich und Gott für uns alle!" oder "alle denken nur an sich, außer mir!Ich denk an mich!"-ist überall gegenwärtig.
Das soziale Gefüge in einem Staat leidet unter Egoismus, Egomanentum und unter individueller Auslegung der "Gerechtigkeit".
Neid und Missgunst sind in vielen Fällen das Ergebnis. Außerdem bietet unsere Gemeinschaft zahllose Betätigungsfelder, mit deren Hilfe sich das Individuum hervortun kann.
"Wissen ist Macht!" "weiß nichts!" "Macht nichts!"
Lieber Gruß zun dir!
Hartmut
politisch denken und handeln mündet ja nicht zwangsläufig in einem partepolitischen Handeln.
Probleme, die im Leben in einer Gemeinschaft zwangsläufig en Masse auftreten, ergeben sich aus den Interessen von Lobbyisten, die sich in Gruppen und Verbänden zusammen"rotten".
Das Motto: "Jeder für sich und Gott für uns alle!" oder "alle denken nur an sich, außer mir!Ich denk an mich!"-ist überall gegenwärtig.
Das soziale Gefüge in einem Staat leidet unter Egoismus, Egomanentum und unter individueller Auslegung der "Gerechtigkeit".
Neid und Missgunst sind in vielen Fällen das Ergebnis. Außerdem bietet unsere Gemeinschaft zahllose Betätigungsfelder, mit deren Hilfe sich das Individuum hervortun kann.
"Wissen ist Macht!" "weiß nichts!" "Macht nichts!"
Lieber Gruß zun dir!
Hartmut
Lieber Reli,
dein Kommentar erinnert daran, dass Politik letztlich immer etwas mit Menschen zu tun hat. Gesetze, Regeln und Institutionen sind nur der äußere Rahmen. Entscheidend bleibt, wie wir miteinander umgehen und welche Werte wir leben.
Deshalb finde ich deinen Hinweis auf Egoismus und Gemeinsinn so wichtig. Beides begleitet die Menschheit vermutlich schon seit ihren Anfängen.
Liebe Grüße
Saira
dein Kommentar erinnert daran, dass Politik letztlich immer etwas mit Menschen zu tun hat. Gesetze, Regeln und Institutionen sind nur der äußere Rahmen. Entscheidend bleibt, wie wir miteinander umgehen und welche Werte wir leben.
Deshalb finde ich deinen Hinweis auf Egoismus und Gemeinsinn so wichtig. Beides begleitet die Menschheit vermutlich schon seit ihren Anfängen.
Liebe Grüße
Saira
Antwort geändert am 31.05.2026 um 16:38 Uhr
Merci, Hartmut,
du verstehst, worum es mir geht.
Politisch abstinente Menschen meinen oft besonders klug zu sein, weil sie zu der dummen Masse Abstand halten. Aber sie befördern mit ihrer Passivität, dass brutaler Egoismus, Gier und Machtstreben sich ausleben können. Dadurch handeln sie ungewollt politisch negativ.
LG
Ekki
du verstehst, worum es mir geht.
Politisch abstinente Menschen meinen oft besonders klug zu sein, weil sie zu der dummen Masse Abstand halten. Aber sie befördern mit ihrer Passivität, dass brutaler Egoismus, Gier und Machtstreben sich ausleben können. Dadurch handeln sie ungewollt politisch negativ.
LG
Ekki
Das offenlegen des Mechanismus der Manipulation der Politik, hält die Kunst und der Mensch dahinter für Bedeutend.
Es wird auf den Text:
Gaslighting und Regierungskunst - EVdR
Gedanke zum Thema Politik
verweisen
https://keinverlag.de/509352.text
Wer sich Naiv verhält, wie du beschreibst, entledigt sich seiner demokratischen Verantwortung und Pflicht als Bürger.
Es wird auf den Text:
Gaslighting und Regierungskunst - EVdR
Gedanke zum Thema Politik
verweisen
https://keinverlag.de/509352.text
Wer sich Naiv verhält, wie du beschreibst, entledigt sich seiner demokratischen Verantwortung und Pflicht als Bürger.
Gracias EVdR,
wir müssen davon wegkommen, dass politische Enthaltsamkeit als edles Verhalten verkauft wird, bei dem man sich die Hände nicht schmutzig macht. Politische Naivität ist destruktiv.
wir müssen davon wegkommen, dass politische Enthaltsamkeit als edles Verhalten verkauft wird, bei dem man sich die Hände nicht schmutzig macht. Politische Naivität ist destruktiv.
Alabanda (41)
(31.05.26, 15:07)
(31.05.26, 15:07)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
Es ist wirklich naiv zu glauben, das Volk wäre nicht zur Erinnerung fähig.
Die Mär von Selbstbeschränkung und Freiwilligkeit. Es gibt genug Belege die bewiesen haben, ein reiner Wunschtraum.
Das Volk scheint diese Träume eher nicht zu teilen.
Die Mär von Selbstbeschränkung und Freiwilligkeit. Es gibt genug Belege die bewiesen haben, ein reiner Wunschtraum.
Das Volk scheint diese Träume eher nicht zu teilen.
Hallo Ekki,
beim Lesen deiner Aphorismen musste ich an den Satz denken: Wer sich nicht für Politik interessiert, wird trotzdem von ihr eingeholt.
Ohnmacht wirkt auf mich wie ein Teufelskreis: Man zieht sich zurück, weil man sich machtlos fühlt, und wird dadurch noch machtloser.
Wir werden täglich mit Informationen überschüttet, aber Wissen allein schafft noch kein Verständnis. Erst die Zusammenhänge ergeben ein Bild.
Liebe Grüße
Sigi
beim Lesen deiner Aphorismen musste ich an den Satz denken: Wer sich nicht für Politik interessiert, wird trotzdem von ihr eingeholt.
Ohnmacht wirkt auf mich wie ein Teufelskreis: Man zieht sich zurück, weil man sich machtlos fühlt, und wird dadurch noch machtloser.
Wir werden täglich mit Informationen überschüttet, aber Wissen allein schafft noch kein Verständnis. Erst die Zusammenhänge ergeben ein Bild.
Liebe Grüße
Sigi
Gracias, Sigi,
der Abstinente wird immer von der Politik eingeholt. Aber das ist noch nicht die entscheidende Erkenntnis.
Wichtig ist zu begreifen, dass die ärgerlichen politischen Fehler, die man täglich entdeckt, nicht so schlimm sind, wie das Preisgeben des politischen Feldes an Radikale und Autokraten.
Liebe Grüße
Ekki
der Abstinente wird immer von der Politik eingeholt. Aber das ist noch nicht die entscheidende Erkenntnis.
Wichtig ist zu begreifen, dass die ärgerlichen politischen Fehler, die man täglich entdeckt, nicht so schlimm sind, wie das Preisgeben des politischen Feldes an Radikale und Autokraten.
Liebe Grüße
Ekki
Alabanda (41) meinte dazu am 31.05.26 um 19:07:
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Die Fehler sind keine Frage von Naivität, sondern zu glauben, dass man mit politischer Abstinenz weise sei.
Vielen Dank, Stefan,
meine Aphorismen verkünden ja nichts Neues. Zur Zeit der Neuen Linken galten sie als Binsenweisheiten. Mir scheint aber, dass das Bewusstsein für ihre Botschaft in den letzten Jahrzehnten verloren gegangen ist.
Liebe Grüße
Ekki
meine Aphorismen verkünden ja nichts Neues. Zur Zeit der Neuen Linken galten sie als Binsenweisheiten. Mir scheint aber, dass das Bewusstsein für ihre Botschaft in den letzten Jahrzehnten verloren gegangen ist.
Liebe Grüße
Ekki
Teo (73)
(02.06.26, 16:29)
(02.06.26, 16:29)
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Ja, Teo,
wer politisch denkt, muss Nachrichten in Verbindung setzen.
Gruß
Ekki
wer politisch denkt, muss Nachrichten in Verbindung setzen.
Gruß
Ekki
Antwort geändert am 04.06.2026 um 13:15 Uhr
Die krasseste Form politischer Naivität ist zu glauben, die Politiker wären dumm, weil sie handeln wie sie handeln.
Ja, dem schließe ich mich an.