Es wird still um einen Großen
Sonett zum Thema Anerkennung
von EkkehartMittelberg
Kommentare zu diesem Text
Teichhüpfer (63)
(23.11.24, 03:34)
(23.11.24, 03:34)
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Einige haben es auch schon zu Lebzeiten geschafft, Teichi. Denk mal an Goethe, Schiller, Dostojewski, Sartre, Hermann Hesse, Thomas Mann und Hauptmann selbst.
LG
Ekki
LG
Ekki
Teichhüpfer (63) antwortete darauf am 23.11.24 um 12:00:
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Lieber Ekki,
Thomas Mann setzte ihm mit Mynheer Peeperkorn (Der Zauberberg) ein bleibendes Denkmal, das glorreich überlebte, aber seinerzeit zu Verstimmungen geführt hatte.
Ich selber gehöre nicht zu seinen glühenden Anhängerinnen, was an meiner unkaputtbaren Liebe zu Thomas Mann und andererseits an Erinnerungen eines zutiefst langweiligen Deutschunterrichts am Goethe-Gymnasium liegen mag, dem Ort meiner zeitweiligen Beschulung.
Herzliche Grüße
Piccola
Thomas Mann setzte ihm mit Mynheer Peeperkorn (Der Zauberberg) ein bleibendes Denkmal, das glorreich überlebte, aber seinerzeit zu Verstimmungen geführt hatte.
Ich selber gehöre nicht zu seinen glühenden Anhängerinnen, was an meiner unkaputtbaren Liebe zu Thomas Mann und andererseits an Erinnerungen eines zutiefst langweiligen Deutschunterrichts am Goethe-Gymnasium liegen mag, dem Ort meiner zeitweiligen Beschulung.
Herzliche Grüße
Piccola
Grazie, Piccola, auch mir wurde Gerhard Hauptmann im Deutschunterricht der Mittelstufe verleidet. Andererseits brachten einige gute Verfilmungen ihn mir nahe:
101418);">Einträge in der Kategorie „Gerhart-Hauptmann-Verfilmung“
Folgende 22 Einträge sind in dieser Kategorie, von 22 insgesamt.
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Herzliche Grüße
Ekki[/ltr]
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- Bahnwärter Thiel (1982)
- Der Biberpelz (1928)
- Der Biberpelz (1937)
- Der Biberpelz (1949)
- Der Biberpelz (1962)
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- Die Ratten (1921)
- Die Ratten (1955)
- Die Ratten (1969)
- Rose Bernd (1919)
- Rose Bernd (1957)
- Der rote Hahn (Film)
101418);">W
Herzliche Grüße
Ekki[/ltr]
Du hast natürlich Recht LG
Danke, Armin, ich vermute, dass du dem Achten Zwerg zustimmst. Wenn du mich gemeint haben solltest, ist es mir auch recht.
LG
Ekki
LG
Ekki
Graeculus (76)
(23.11.24, 12:23)
(23.11.24, 12:23)
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Wolfgang, Du hast in kurzer Zeit das Wesentliche und die heiklen Punkte in Hauptmanns Vita erkannt. Ich vermute wie du, dass er sich im Alter nicht mehr auf brisante Meinungskämpfe einlassen wollte und sich deshalb auf die eher unverfänglichen antiken Stoffe zurückgezogen hat.
Hallo Wolfgang,
ich habe gerade gefunden, dass kein Geringerer als Erwin Piscator Hauptmanns Atriden-Tetralogie nicht als Flucht ins Unpolitische verstanden hat: Die Quelle des unten stehenden Textes ist Atriden-Tetralogie – Wikipedia
101418);">Rezeption
54595d);">[[url=https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Atriden-Tetralogie&veaction=edit§ion=2][color=0645ad]Bearbeiten[/color][/url]54595d);"> | [url=https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Atriden-Tetralogie&action=edit§ion=2][color=0645ad]Quelltext bearbeiten[/color][/url]54595d);">]
"Während des Zweiten Weltkriegs konnten nur der erste Teil der Tetralogie, Iphigenie in Aulis, in der Regie Lothar Müthels am Wiener Burgtheater sowie der vierte Teil, Iphigenie in Delphi, am Staatlichen Schauspielhaus Berlin durch Jürgen Fehling uraufgeführt werden. Der zweite und dritte Teil wurden erstmals nach Kriegsende am Deutschen Theater Berlin in der Sowjetischen Besatzungszone gezeigt.
Unter anderem angesichts von Gerhart Hauptmanns Mitgliedschaft in der NSDAP und der besonderen Wertschätzung Hauptmanns durch die Nationalsozialisten, die ihn als einen der sechs wichtigsten Schriftsteller in die Sonderlisten der unersetzlichen Künstler aufgenommen und ihn von sämtlichen Kriegsverpflichtungen befreit hatten, sind die sperrigen Atriden-Dramen nur selten aufgeführt worden.
Einen Beitrag zur Rehabilitation Gerhart Hauptmanns beabsichtigte Erwin Piscator, der mit der ersten Gesamtaufführung von Hauptmanns Tetralogie Die Atriden seine Direktion an der Freien Volksbühne in West-Berlin einleitete. Piscators Inszenierung am Theater am Kurfürstendamm, dem damaligen Haus der Freien Volksbühne, erregte im Oktober 1962 großes Aufsehen. Der Regisseur reduzierte Hauptmanns Gesamttext auf insgesamt zehn Akte, deutete das Werk als „verschlüsselte Anklage gegen das Nazi-Regime“ [1] und griff ausgiebig auf Dokumentationsmaterial aus der Kriegszeit zurück. Die Berliner Inszenierung wurde 72-mal gezeigt. [2]
Eine weitere Inszenierung des Gesamtwerks im Februar und März 1989 am Theater Bielefeld mit Umstellungen und Raffungen wollte insbesondere die politische Psychologie des Stoffs sichtbar machen und orientierte sich streckenweise an Piscators Formensprache. Die Inszenierung unter der Regie Dieter Reibles wurde überwiegend positiv aufgenommen. [3]"
ich habe gerade gefunden, dass kein Geringerer als Erwin Piscator Hauptmanns Atriden-Tetralogie nicht als Flucht ins Unpolitische verstanden hat: Die Quelle des unten stehenden Textes ist Atriden-Tetralogie – Wikipedia
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"Während des Zweiten Weltkriegs konnten nur der erste Teil der Tetralogie, Iphigenie in Aulis, in der Regie Lothar Müthels am Wiener Burgtheater sowie der vierte Teil, Iphigenie in Delphi, am Staatlichen Schauspielhaus Berlin durch Jürgen Fehling uraufgeführt werden. Der zweite und dritte Teil wurden erstmals nach Kriegsende am Deutschen Theater Berlin in der Sowjetischen Besatzungszone gezeigt.
Unter anderem angesichts von Gerhart Hauptmanns Mitgliedschaft in der NSDAP und der besonderen Wertschätzung Hauptmanns durch die Nationalsozialisten, die ihn als einen der sechs wichtigsten Schriftsteller in die Sonderlisten der unersetzlichen Künstler aufgenommen und ihn von sämtlichen Kriegsverpflichtungen befreit hatten, sind die sperrigen Atriden-Dramen nur selten aufgeführt worden.
Einen Beitrag zur Rehabilitation Gerhart Hauptmanns beabsichtigte Erwin Piscator, der mit der ersten Gesamtaufführung von Hauptmanns Tetralogie Die Atriden seine Direktion an der Freien Volksbühne in West-Berlin einleitete. Piscators Inszenierung am Theater am Kurfürstendamm, dem damaligen Haus der Freien Volksbühne, erregte im Oktober 1962 großes Aufsehen. Der Regisseur reduzierte Hauptmanns Gesamttext auf insgesamt zehn Akte, deutete das Werk als „verschlüsselte Anklage gegen das Nazi-Regime“ [1] und griff ausgiebig auf Dokumentationsmaterial aus der Kriegszeit zurück. Die Berliner Inszenierung wurde 72-mal gezeigt. [2]
Eine weitere Inszenierung des Gesamtwerks im Februar und März 1989 am Theater Bielefeld mit Umstellungen und Raffungen wollte insbesondere die politische Psychologie des Stoffs sichtbar machen und orientierte sich streckenweise an Piscators Formensprache. Die Inszenierung unter der Regie Dieter Reibles wurde überwiegend positiv aufgenommen. [3]"
Antwort geändert am 23.11.2024 um 16:33 Uhr
Antwort geändert am 23.11.2024 um 16:36 Uhr
Antwort geändert am 23.11.2024 um 16:40 Uhr
Graeculus (76) meinte dazu am 23.11.24 um 16:45:
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Hallo Ekki,
mit dem Dichter Gerhart Hauptmann habe ich mich nie befasst, kann mich zu ihm und seinen Werken leider nicht äußern.
Liebe Grüße
Sigi
mit dem Dichter Gerhart Hauptmann habe ich mich nie befasst, kann mich zu ihm und seinen Werken leider nicht äußern.
Liebe Grüße
Sigi
Liebe Sigi,
ich vermute, dass du nicht die Zeit finden wirst, dich jetzt noch in Gerhart Hauptmanns Werke einzulesen. Aber vielleicht kannst du dir über Amazon eine der zahlreichen Verfilmungen des Nobelpreisträgers aus seiner naturalistischen Zeit besorgen. Sie sind fast alle sehr beeindruckend.
Liebe Grüße
Ekki
ich vermute, dass du nicht die Zeit finden wirst, dich jetzt noch in Gerhart Hauptmanns Werke einzulesen. Aber vielleicht kannst du dir über Amazon eine der zahlreichen Verfilmungen des Nobelpreisträgers aus seiner naturalistischen Zeit besorgen. Sie sind fast alle sehr beeindruckend.
Liebe Grüße
Ekki
Antwort geändert am 23.11.2024 um 16:48 Uhr
Antwort geändert am 23.11.2024 um 16:49 Uhr
Lieber Ekki,
danke für deinen Tipp!
Liebe Grüße
Sigi
danke für deinen Tipp!
Liebe Grüße
Sigi
Servus Ekki,
bei der Bundeswehr glaubt man,
dieser Gerhard war Hauptmann,
doch das liegt wohl am Namen,
er beschrieb nur die Dramen.
Liebe Grüße
Stefan
bei der Bundeswehr glaubt man,
dieser Gerhard war Hauptmann,
doch das liegt wohl am Namen,
er beschrieb nur die Dramen.
Liebe Grüße
Stefan
Merci, Stefan,
lernt die Bundeswehr ihn so zu schätzen, sollte mich das nicht entsetzen.
Liebe Grüße
Ekki
lernt die Bundeswehr ihn so zu schätzen, sollte mich das nicht entsetzen.
Liebe Grüße
Ekki
Mondscheinsonate (48)
(25.11.24, 09:17)
(25.11.24, 09:17)
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Merci, Cori,
er ist leider erst sehr spät zur Vernunft gekommen.
er ist leider erst sehr spät zur Vernunft gekommen.
Mondscheinsonate (48) meinte dazu am 25.11.24 um 21:23:
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Hi Ekki,
der Zauberberg....habe ich tatsächlich gelesen. Die Geschichte war letztens Gegenstand sozialanalytischer Betrachtungen. Hochinteressant.
Es grüßt
Teo
der Zauberberg....habe ich tatsächlich gelesen. Die Geschichte war letztens Gegenstand sozialanalytischer Betrachtungen. Hochinteressant.
Es grüßt
Teo
Das freut mich, Teo. Du hast freilich einen kleinen Ausflug von Hauptmann zu Thomas Mann gemacht.
LG
Ekki
LG
Ekki
Ach Ekki,
wie konnte ich nur. Ach, der Marillenbrand setzt mir zu.
Verzeih mir.
Ich bin nicht der Hellste, aber dafür schwer in Ordnung...
wie konnte ich nur. Ach, der Marillenbrand setzt mir zu.
Verzeih mir.
Ich bin nicht der Hellste, aber dafür schwer in Ordnung...
hallo ekki,
den 'weber'-autor mocht' ich gerne lesen
denn es ist ihm, deucht mich, stets ernst gewesen.
lg
henning
den 'weber'-autor mocht' ich gerne lesen
denn es ist ihm, deucht mich, stets ernst gewesen.
lg
henning